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und der einzige Sohn desselben, Johann Caspar, schloss 1620 denalten Mannsstamm.
Bumbracht, Tab. 187. — v. Hattstein, I. 8. 812 und 13. — Gauhe, I. S. 2739. — Zedier, 53.
* S. 871. — Siebmacher, V. 12G. — v. Meding, II. S. 633 und 34. — Suppl. zu Siebm. W. B. VII. 24.
Waitz (Waiz) v. Eschen, Freiherren (Schild der Länge nach ge-theilt: rechts auf grünem Boden in Blau drei goldene Waizenährenmit grünen Halmen und Blättern und links in Roth, ebenfalls aufgrünem Boden, zwei dergleichen Aehren und in der Mitte ein aufge-richtetes , goldenes Kreuz). Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 7.April 1764 für Jacob Siegmund Waitz v. Eschen, kurhess. Geh. Rath,Staats- und Conferenz-Minister und Besitzer der Rittergüter Eschen-Dudendorf und Eschen-Kucksdorf im Meklenburgischen. — Die Fa-milie Waitz soll nach Einigen aus Ungarn stammen, gewisser aberist, dass dieselbe später ansehnliche Güter zu Schönau, Ernstrode,Hohenkirchen und Herrndorf bei Gotha und Waitzenrodt in Hessenbesass, welche sie schon in alter Zeit von den Aebten von Reinhards-brunn und Georgenthal als Lehen empfangen hatte, doch kam dasGeschlecht durch Kriegs- und sonstige Verluste zurück und nachdem dreissigjährigen Kriege erschienen die Glieder der Familie zu-meist noch in Aemtern, oder bürgerlichen Verhältnissen. Als nähererStammherr muss der oben genannte Jacob Siegmund, geb. 1698 zuGotha, angesehen werden. Dach Ausbruche des siebenjährigenKrieges, als die Franzosen Hessen besetzten, der Landgraf flüchteteund das Land sich selbst überlassen war, ergriff er, der damalsStaatsminister war, die Zügel der Regierung. Als Anerkenntnissder hohen Achtung, die er sich in diesem wichtigen Posten beiFreund und Feind erworben, wurde er nach Beendigung des Kriegsvom K. Franz I. in den Freiherrnstand erhoben und obgleichschon hoch bejahrt, berief ihn Friedrich der Grosse 1774 als k. pr.Staatsminister trnd Chef des Berg - und Salzwesen nach Berlin. Erstarb aber bald darauf 7. Nov. 1776. Aus seiner Ehe mit einer ge-borenen Zumbe hatte er nur einen Sohn, Siegmund, der vor ihm ohneNachkommen gestorben war. Er adoptirte daher seinen Schwieger-sohn, den Ober-Amtmann Johann Friedrich v. Hilchen zu Nauheim,Gemahl seiner einzigen Tochter, Caroline, geb. 1725 und gest. 1786,nach dessen 1781 erfolgten Tode die Fortführung des Ramens undWappens der Waitz v. Eschen auf die aus dieser Ehe entsprossenenKinder übergingen. — Der Stamm blühte jetzt in einer älteren undjüngeren Linie. Stifter der älteren Linie war Freih. Friedrich Sieg-mund — Sohn des oben genannten Johann Friedrich v. Hilchen —geb. 1745 und gest. 1808, kurhess. Geh. Rath und Staatsminister,verm. mit Sophie Dorothea v. Rheinfarth, geb. 1761 und gest. 1816.Von ihm stammt Freih. Carl Sigismund, geb. 1795, Herr auf Winter-büren, Waitzrodt und Hirschberg in der Provinz Hessen, Vicemar-schall der althessischen Ritterschaft, Mitglied des k. preuss. Herren-hauses a. L. und Vorsitzender des Communal-Landtags des Reg.-Bez.Cassel, verm. 1831 mit Maria Freiin v. Bülow, geb. 1814, aus welcherEhe, neben vier Töchtern, ein Sohn stammt: Freih. Roderich, geb.