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1839. — Die jüngere Linie stammt von dem 1759 geborenen und1804 als herz, württemb. Minister verstorbenen Freih. Johann Fried-rich. Aus seiner Ehe mit Helene Borries aus Hanau, gest. 1804,hinterliess er zwei Söhne: August Sigmund Philipp, geb. 1799 undgest. 1864, welcher Nachkommenschaft hinterliess und Carl, geb.1801 und unvermählt gest. 1821. — Haupt der jüngeren Linie istFreih. Carl, geb. 1824 — Sohn des Freiherrn August SiegmundPhilipp, s. oben, Herr auf Eschen-Dudendorf u. Kucksdorf inMeklenb.-Schwerin und Emmerichshofen, Hauenstein und Frohnhof in Bayern,aus der Ehe mit Johanna Elisabeth Caroline Bauh, geb. 1803 —Herr auf Eschen-Dudendorf, verm. 1852 mit Wilhelmine Freiin v.Belir a. d. H. Behrendorf, geb. 1834 und gest. 1859, aus welcherEhe vier Töchter entsprossten. Freih. Carl hat mehrere Schwesternund von seinem Bruder, dem Freih. Friedrich, geb. 1829, verm. 1866mit Auguste d'Orville, geb. 1839, entspross ein Sohn, Sigmund, geb.1867.
Freih. v. Ledebur, III. 8. 70. — Geneal. Taschenb". d. freih. Hiiuser, 1853, S. 517 — 20, 1868,S. 961 und 1869, S. 966 und 67. — Supplem. zu Siebm. W. B. XI. 4, Nr. 12: F. H. v. Waytz. —Meklenb. W. B. Tab. 54, Nr. 203 und S. 37: F. H. Waiz v. Eschen.
Walbach (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Blau einschrägrechtsströmender, silberner Bach und links in Gold ein ein-wärts springender, schwarzer Ziegenbock). Ein früher in West-preussen begütertes Adelsgeschlecht, welches um 1660 zu Bartlinunweit Behrent sass und von diesem Gute auch Bartlinski genanntwurde.
Freih. v. Ledebur, III. S. 71.
Walbeck (in Silber ein vorwärts gekehrtes, roth gekleidetesFrauenbrustbild). Altes, braunschweigisches Patriciergeschlecht,welches bereits 1726 und noch 1795 zu Bornum ansässig war. Das-selbe hatte früher im Magdeburgischen, wo unweit Gardelegen einSitz AValbeck liegt, mehrere Güter an sich gebracht.
Freih. v. Ledebur, III. S. 71. — Hannov. und Braunschw. W. B. I). 5.
Walch (im Schilde auf einem dreihügeligen Berge ein Kleeblattvon drei Blättern. Das Wappen ist nur durch Sinapius aus einemalten, sehlesischen Wappenbuche bekannt, doch fehlen die Tincturen).Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, aus welchem Hans v. Walch1343 das Gut Belcke im Breslauischen kaufte und ein anderer diesesNamens 1480 Herr auf Eselsdorff (später Essdorf) im Oelsnischenwar und dieses Gut um 1505 an seine Tochter, Catharina, vermähltev. Franckenberg, verfällte. Um diese Zeit besass ein v. Walch dasRittergut Ulersdorff im Glogauischen, der zwar von seiner Gemahlin,einer v. Nostitz, einen Sohn hinterliess, welcher aber aus der Ehemit einer v. Mehlhose nur aber eine Tochter, Sabina, hatte, die anBernhard v. Prittwitz und Gaffron vermählt war.
Sinapius, I. S. 1018 und II. S. 1095. — Gauht, I. R. 1233 und 34. — Freih. v. Ledebur, III.S. 7]. — v. Meding, II. S. 641.
Walchowsky v.Walchenheimb. Reichsadelsstand. Bestätigungs-