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Haarbusch hält und. 4 in Roth ein silberner Querbalken und ein überdas ganze Held nach rechs springender Hirsch von natürlicher Farbemit achtendigem Geweihe). — Erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplomvom 2. April 1650 für Christoph Carl u. Michael Adolph Waidmannv. Waidmannsdorf, mit dem Prädicate: v. Meran auf Lampertsburgu. Seebach. Dieselben stammten aus einem alten tiroler, der Landes-Matrikel als „die Waidmann" einverleibten Adelsgeschlechte. JohannWaidmann erhielt vom K. Ferdinand I. 1560 mit dem Prädicate:v. Waidmannsdorf den Ritterstand und mit demselben beginnen dieälteren, beurkundeten Ahnenproben der freih. Familie, der das Erb-land-Fallcenmeister-Amt im Ilerzogthume Steiermark zusteht. —Yon Johann I. stammte durch Johann II., Johann III. und ChristophCarl im vierten Gliede der oben genannte Freih. Christoph Carl,welcher den freiherrlichen Stamm dauernd fortsetzte. Yon Letzteremstammt nämlich durch die Freiherren Johann Anton, Johann Bona-ventura und Maximilian Christoph: Freih. Friedrich, welcher, undzwar allein, im neuesten Jahrgange der freiherrl. Häuser, wie folgt,aufgeführt ist: Friedrich Freih. v. Waidmannsdorf zu Meran aufLampertsburg und Seebach (des verst. Freih. Maximilian Christoph,k. k. Kämm., Geh. Raths u. Gouverneurs von Tirol, Sohn), Erbland-Falkenmeister im Herzogth. Steiermark, k. k. Kämm, und quiesc.Hofrath, verm. 1829 mit Anna Grf. v. Wurmbrand-Stuppach zu Reu-liaus, geb. 1805 und gest. 1853.
Geneal. Taschenb. d. froih. Häuser, 1855, S. 666 und 67 und 1869, S. 965 und 66. — W. B. d.O esterr. Monarchie, XIII. 78. — W. 13. d. Kgr. Bayern, IV. 36 u. v. Wölckern, 4. Abth. S. 84 u.85.
— Hyrtl, die fürst!., grüfl. u. freih. österr. Familien, II. S. 65 u. 66. — KnescJike, II. S. 463 u.64.
AVaidtmann. Reichs - Yicariats - Adelsstand. Diplom von denKurfürsten Carl Philipp und Carl Albert als Reichsverweser d. d.Manheim 12. Jan. und München 4. März 1740 für Matthias FriedrichWaidtmann, Reichs -Yicariats - Hofgerichts - Herold und Thürhüter(früher Graf Truchsessischer Seeretair). Der Stamm hatte f'ortge-blüht und nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern wurdein dieselbe der Enkel des Diploms-Empfängers: Georg Joseph v.AA^aidtmann, geb. 1757, k. bayer. quiesc. Hauptmann und Chaussee-Inspector zu Aichach, eingetragen.
v. Lang, S. 583. — W.B. d. Kgr. Bayern, IX. 34: v. Waydmann.
AVaiss, Wayss v. Feurbacli ( in Silber ein blauer Löwe mit aus-geschlagener Zunge und doppeltem Schweife). Altes, ehemaligesunmittelbar reichsfreies Adelsgeschlecht am Rheine, welches, wiellumbracbt angiebt, anfangs Yogt v. Feuerbach (Feurbach) hiess,dann aber von einem, nach seines Yaters Tode geborenen und ein-zigen Sprossen seines Geschlechts, welcher die AYaise-von Feuerbachgenannt wurde, den Kamen AVayss annahm. Die ordentliche Stamm-reihe wird mit Eberhard Waiss (AA r ais), Ritter, um 1266 angefangen.Der Sohn desselben, Giselbertus, dictus Orphanus, Ritter, lebte 1312.
— A T on den Kachkommen waren Mehrere Burggrafen oder Burg-männer von Friedberg. Adam, der als Oberst im Kriege in Frank-reich gedient, starb 1577 als kurmainzischer Amtmann zu Steinheim