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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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sich schon lange: Wahlen, genannt Jürgas (Jurgas) schreibt und 8.Nov. 1833 mit Alexander v. Wahlen-Jürgas, k. preuss.. General-lieutenant a. D., erloschen ist. Name und Wappen der Familie v.Wahlen-Jurgas kamen mit dem Gute Ganser im Buppinsehen u. s.w.an die Familie v. Bohr. Es erhielt nämlich Otto v. Bohr 28. Juli1836 die Königliche Erlaubniss, mit seinem angeborenen Namen undWappen Namen u. Wappen seines Grossoheims, des oben genanntenGenerallieutenants Alexander v. W.-J., zu verbinden und sich: v.Bohr, Wahlen-Jürgas (Jürgass) zu schreiben. Derselbe wurde vonBauer 1857 als Herr auf Meyenburg (Fideicommiss) in der Ost-Priegnitz und auf Ganzer im Kr. B.uppin aufgeführt.

Dienemann, S. 255, Nr. 27 und Stammtafel, S. 290. Freih. v. Ledebur, im Artikel: Jurgas,Jürgas, Wahlen, genannt Jurgas, T. S. 40' und im N. Allg. Deutschen Adels-Lexic. IV. S. 603 und 4in demselben Artikel. v. Meiling, II. S. 633.

Wähler, Wähler zu Azelberg und Oberbürg. Beichsadelsstand.Diplom von 1753 lür Johann Andreas Wahler, Würzburgischen undBarnbergischen Gommerzienrath. Derselbe stammte aus einem ur-sprünglichen Kissinger Kaufmannsgeschlechte. Zwei Enkel desDiploms-Empfängers, die Gebrüder: Georg Christoph v. W. inNürnberg, geb. 1784 und Johann Jacob v. W., geb. 1791, wurdennach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern in dieselbe ein-getragen.

v. Lang, S. 582 und 83. W. B. d. Kgr. Bayern, IX. 29.

Wahren (Schild von B.oth und Grün der Länge nach getheiltund von einem schräglinken, silbernen Balken überdeckt). Ein früherin der Ober- und Nieder-Lausitz begütertes Adelsgeschlecht. Das-selbe sass in der Ober-Lausitz 1736 zu Klein-Welka und 1738 zuSeifersdorf und in der Nieder-Lausitz 1745 zu Bernsdorf bei Sorau.

Freih. v. Ledebur, III. S. 70. Siebmacher, I. 163 : v. Wahren, Meissnisch. v. Meding, I.S. 641.

Waliren, Wahren v. Wedehvitz (Schild quergetheilt: oben inSilber ein rechtsgekehrter, doppelt geschweifter, schwarzer Löwe undunten in drei lleihen von Schwarz und Silber geschacht). Altes,meissenscnes Adelsgeschlecht, welches noch im vorigen Jahrhundertunweit Eilenburg zu Wedelwitz, Eilenberg und Eilenfeld sass. Das-selbe, dem Wappen nach von dem im vorstehenden Artikel genanntenStamme verschieden, ist von demselben noch nicht genau getrennt.

Knauth, S. 589. Gauhe, I. S. 2737 und 38. Freih. v. Ledebur, III. S. 70. Siebmacher,I. 163: Die Wahren v. Wedelwitz, Meissnisch.

Waidmannsdorf, Freiherren (Schild geviert mit Mittelschilde,Mittelschild mit einer goldenen, fünfzinkigen Krone gekrönt u. quer-getheilt: oben schwarz, ohne Bild und unten in Silber ein schwarzerDreihügel. 1 in Böth ein nach der rechten Seite aufrecht schreiten-des, weisses Einhorn; 2 in Gold ein rechtsgekehrter, gekrönter, dop-pelt geschweifter, rother Löwe; 3 in Gold ein aufwachsender, vor-wärts gekehrter Mann in blauem, weiss aufgeschlagenen Bocke, mitGürtel, schwarzem Brustübergehänge und Hute, welcher mit derHechten eine Lanze über die Schulter legt und in der Linken einen