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schall und hinterliess Nachkommenschaft, über welche aber Näheresnicht aufzufinden ist.
Sagittar, Gleichensche Historie, S. 19, 20, 92. 93, 95, 97, 98, 101, 104, 12G, 450 und 471. —Knauth, S. 588. — Hoenn, Coburg. Chronik, 8. 68. — v. Gleichenstein, Nr. 98. — Gauht , T. S,2697. — Zedier, 50. S. 413. — N. Fr. A.-L. V. S. 468. — Freih. v. Ledebur, III. S. 63. — Sieb-macher, I. S. 145: v. Volstedt, Thüringisch.
Volkamer v. Kirclien-Sittenbach (altes Wappen: Schild querge-tlieilt: oben in Silber ein halbes, mit drei Speichen versehenes, rothesllad, dessen Schienen über sich gekehrt sind und unten in Blau einesilberne Lilie und vermehrtes Wappen von 1696: Schild geviert, mitMittelschilde: 1 und 4 das alte "Wappen der Familie, 2 u. 3 in Rothein gekrönter, silberner Löwe und im goldenen MLittelschilde derdoppelte schwarze Reichsadler, auf der Brust mit dem goldenenBuchstaben L). Altes, Nürnbergisches Patriciergeschlecht, welchesden ersten Sitz in dem Pfalzischen Städtchen Neumarkt hatte, wo aneinem Hause auf dem Markte der Name: Heinrich Volkamer mitdem Geschlechtswappen und der Jahreszahl 1347, wie Siebenkeessangiebt, in Stein gehauen, sich fand. — Hertwig Volkamer, UlrichVolkamer's Sohn, war der Erste, der 1337 zu Nürnberg das Bürger-recht annahm u. der 1362 zu Rath ging. Von seinen Söhnen, Hein-rich und Härtung, wurden zwei Linien gestiftet. Die ältere, vonHeinrich abstammende, Lorenzer Linie ist 1602 mit Hans Volkamer,der unverheirathet blieb, erloschen, die jüngere Sebalder Linie aber,welche von Härtung V. abstammte, hat fortgeblüht und sich in ver-schiedenen Nebenlinien ausgebreitet, von welchen die Bartholdischebereits 1427 wieder ausstarb, als Siebenkeess jedoch schrieb (1791)und noch 1820, in der Friedrich Wilhelmischen, Christoph Gottliebi-schen, Georg Carolinischen und Carl Benedictischen Nebenlinie fort-bestand, welche sämmtlich von dem 1709 verstorbenen Losungerund Senator Gottlieb V. abstammten. — Nachdem die Verwaltungder wichtigen Jobst Friedrich Tetzelschen Stiftung auf den Aeltestendes Geschlechts gefallen war, nannte die Familie sich Volkamer v.Kirchensittenbach. Von den Nachkommen wurden besonders Peterund Georg V. bekannt, über welche Siebenkeess Mehreres angiebt.— Zu den ehemaligen Besitzungen der FMmilie gehörte namentlichBurgfarrenbach bei Nürnberg, welches Peter V. 1400 kaufte. DasHerrenhaus daselbst, die Rosenburg genannt, baute Barthold Vol-kamer. Später kam diese Besitzung durch Heirath an die v. Wolfs-thal. Hans Volkamer hatte einen Burgsitz zu Oberwolkersdorf er-baut und Andreas trug die Lehne über vier Güter zu Heuchling.Peter V. besass um Rothenburg und Windsheim Güter mit kaiserl.Privilegien. Hermann V. kaufte 1400 den Herrensitz zu Kraftshof,der später wieder an die Kressische Familie gelangte. Gegen Endedes vorigen Jahrhuuderts kam an eine Linie der Burgstall zu Ten-nenlohe und eine andere hatte Güter und Unterthanen zu Rasch undBubenreut. — Das obenerwähnte, vermehrte Wappen hatte K. Jjeo-poldl. 30. Sept. 1696 dem Nürnbergischen Geheimen RathsmitgliedeGottlieb Volkamer verliehen. — Der Stamm blühte in vielen Spros-sen fort, wurde in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen