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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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und aus derselben hat v. Lang eine grosse Anzahl Familiengliederaufgeführt.

Bitdermann, Nürnberger Patriciat, Tab. 32744. Wills Nürnberg. Münzbelustigungen, II. S.326. N. geneal. Handbuch, 1777. S. 344 und 1778, S. 398. v. Lang, S. 579 u. 80 und Suppl.S. 148 und 49. Siebmacher, I. 205, IT. 164 und VT. 22 und Suppl. IV. 2. Jungendres, Ein-leitung zur Heraldik, S. 192 und Tab. II. Nr: 50.

Volland. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplom von 1708 für Lo-renz Volland, Niederlags-Verwalter in Wien, wegen 30jähriger Mon-teurs-Lieferung.

Xcgtrlt v. mhlftld, S. 279.

Volland v. Vollandsegg (in Gold ein schwarzes Henkelgetäss,oder in Gold das schwarze Henkelgefäss und 2 und 3 in Roth einsilberner Flügel). Altes, früher zu dem Adel der ehemaligen freienReichsstädte Schwäbisch Hall und Ravenspurg zählendes Geschlecht,welches auch in Ostpreussen im Angerburgischen ansässig wurde.Das erstere Wappen wurde dem Geschlechte in Schwäbisch Hall,das letztere dem in Ravenspurg beigelegt. Heinrich Volland kommtzuerst 1390 vor.

Zedier, 50. S. 417. Freih. v. Ledebur, III. S- 63. Siebmacher, V. 256 und 279.

Vollard (in Blau drei silberne, schrägrechte Balken). Im Kö-nigreiche Preussen erneuerter Adelsstand. Emeuerungsdiplom vom1. März 1829 für Wilhelm Vollard, k. preuss. Lieutenant im 2. Hu-saren-Regimente. Derselbe war später k. pr. Rittmeister und Herrauf Starpel unweit Schwiebus. Die Familie stammte ursprünglichaus Böhmen und der Stammvater, Hans Vollard (Vollhardt), hatte1596 vom Iv. Rudolph II. den Adel erhalten. In den böhmischenUnruhen flüchtete die Familie aus Prag nach Dresden und legte denAdel ab. In neuer Zeit kommt die Familie auch mit dem Hamen:v. Vollard-Bockelberg vor. Das Geschlecht wurde im Brandenbur-gischen zu Schönow im Kr. Sternberg angesessen und nach Raüerbesass 1857 dieses Gut Alfred v. Vollard, k. pr. Rittmeister a. D.

N. Pr. A.-L. IV. S. 300. Freih. v. Ledebur, III. 63. W. B. d. Preuss. Monarchie, IV. 83.

Vollbracht, Ritter (Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein halber,an die Theilungslinie angelehnter, schwarzer Adler und 2 und 3 inBlau ein goldener Anker). Böhmischer Ritterstand. Diplom von1707 für Anton Philipp Vollbracht, Regierungsrath zu Liegnitz. Dieeinzige Tochter desselben, Margaretha Aurelia, war mit MaximilianHeinrich Freih. Sobeck v. Kornitz auf Riegersdorf und Landeck ver-mählt. Der Familie stand noch 1724 das Gut Koiskau im Liegnitzi-schen zu.

Sinapius, I. S. 1014 und II. S. 1093 und 94. Wahrendorf, Liegnitzische Merkwürdigkeiten,I. S. 143. Gauhe, II. S. 1225 und 26. Zedier, 50. S. 466. Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd.S. 220. Freih. v. Ledebur, III. S. 63.

Vollenspiet (in Roth ein springendes, silbernes Füllen). Altos,früher zum westphälischen Adel gehörendes Geschlecht.

v. Meding, I. S. 639. v. Steinen, I. Tab. 18.

Vollgnad, Ritter (in Schwarz eine goldene, von einem silbernenPfeile durchbohrten Lilie). Böhmischer , alter Ritterstand. Diplom