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Schauficken stand, nach Schwaben kam und 1674 den freiherrl. Cha-rakter erhielt, s. oben. Heinrich der Yog't v. Alten-Summeran zuPrassberg war 1478 des K. Friedrich III. Hofmarschall. Letztererbestätigte ihm und seinen Brüdern, Hans Heinrich, Hans Rudolphund Eitel Hans, nachdem ihren Ahnherren Schloss Leuppolz mit Ge-walt abgenommen worden war, die zum Schlosse Leuppolz gehörendeGerichtsbarkeit und eine gleiche Bestätigung, mit dem Hechte, denBlutbann aufzurichten, ertheilte Iv. Carl Y. für Wilhelm und Jacobzu Prassberg u. Leuppolz u. Wilhelm, der Vogt v. Alten-Summerauauf Prassberg, diente als Page dem Iv. Maximilian I. und nahm dannmit seinem Bruder, Hans Jacob, 1665 an dem ersten und anderenZuge „in Barbariam" Theil. Die Vögte v. Alten-Summerau trugenseit alter Zeit bei dem fürstlichen Stifte Kempten das Erb-Marschall-Amt und hatten bei mehreren Hochstiften aufgeschworen. SixtusWerner Vogt, starb 1628 und Franz Johann Vogt 1689 als Fürst-bischof zu Constanz. Durch zw'ei Brüder, Johann und Albertwaren zwei Linien entstanden, die Bhaetische und die zu Prassberg,einem Bittersitze im Altgau, nachdem die Familie sich mehrfachschrieb. Dass die Nachkommenschaft fortgeblüht, ist nicht bekannt.
Bürgermeister, Vom Schwäbischen Reichsadel, S. 432. — Gctuhe, I. S. 2094 und 95. — Zedier,50, S, 402. — Sielmacher, I. 116: Die Vögt v. Sumeraw und Prasberg, Schwäbisch. — v. Meding,I. 447 : Prasberg, genannt Vogt v. Summerow.
Vogt, Voit v. Rieneck, Reineck, auch Grafen (Stammwappen:in Botli ein fortschreitender, silberner Widder mit unterwärts krummgebogenen Hörnern, Gräfliches Wappen: Schild ganz roth und ge-viert, mit das Stammwappen zeigendem Mittelschilde. 1 und 4 fünfgoldene Querstreifen und 2 und 3 ein breites, das ganze Feld schrägdurchschneidendes, goldenes Andreaskreuz). Reichsgrafenstand.Diplom vom 27. Oct. 1697 und nach einer anderen Angabe von 1700für Carl Friedrich Voit v. Rieneck, Dompropsten zu Würzburg.Altes, fränkisches Adelsgeschlecht, aus welchem Daniel Vogt y . Rie-neck 1235 genannt wurde. Philipp Valentin V. v. R. starb 1672als Bischof zu Bamberg u. 1702 Carl Friedrich V.v. R. als desselbenHochstifts Dompropst. Der oben genannte Empfänger des Grafen-diplom von 1697, aus dessen Geschlechte, wie erwähnt, kurz vorherein Sprosse desselben Fürstbischof von Bamberg gewesen, errichtetefür sich und denjenigen, vrelcher ihm nach dem Rechte der Erst-geburt in das zu errichtende Fideicommiss folgen würde, ein Fidei-commiss und Majorat auf die Güter Traustadt, Burg-Gailenreut,Schlopp, Wildenstein, Elbersreut und Ileinersreut, welche Stiftung1701 die kaiserliche Bestätigung erhielt. — Nach Anlegung derAdelsmatrikel des Kgr. Bayern wurde noch in die Grafenklasse der-selben eingetragen: Franz Anton Philipp Gr. Voit v. Rineck, geb.1745, Herr auf Schlopp, Wildenstein, Elberts und Heinersreut, ehe-maliger kurcöln. Geh. Rath in Bamberg.
Schannat, S. 177. — v. ITattstein, II. S. 503, — Gauhe, I. S. 2694. — Zedier, 50. S. 301. —Biedermann, Canton Gebürg, Tab. 293—99 u. I. Verz., Cant. Rhön-Werra, I. Verz. u. Cant. Steier-gcrwald, I. Verz. — Struve, histor. und polit. Archiv, V. S. 265. — Salver, S. 258, 265, 433, 487und a. v. a. O. — v. Lang , S. 88 u. 89. — Siebmacher, I. 103: Die Voiten v. Rieneck, Fränkischund V. 314. — Spener, I. S. 250. — v. Meding, I. S. 638 und 39. — Tyroff, I. 164. — W. B. d.Kgr. Bayern, II. 45 und v, "Wolckern, Abth. 2. 82—84: V. Gr. v. R.