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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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Viviani v. Nenhausfeld. Reichsadelsstand. Diplom von 1800für Franz Anton Viviani, Doctor der Rechte, mit: v. Neumannsfeld.

Megcrle v. MüTilfeld, Erg.-Dd. S. 480.

Voelckening, Volckening ( in Schwarz ein Storch von natürlicherFarbe, welcher im aufgehobenen Fusse eine Kugel hält). Reichs-adelsstand. Diplom vom 12. Dec. 1700 für .Jobst Eberhard Voelcke-ning, h. braunschweig. Generalmajor. Mit dem Sohne desselben,dem Geh. Etatsrathe Anton Ulrich v. V., ist 21. Nov. 1774 das Ge-schlecht erloschen.

Handschriftl. Notiz: v. Volckening. v. Hellbach, II. S. 649: v. Volckening.

Völcker, Völker (Schild der Länge nach getheilt: rechts inRoth eine aus der Mitte des rechten Schildesrandes gegen die Thei-lungslinie hervortretende gerade silberne Spitze, belegt mit einerrothen Rose u. links in Blau eine frei in der Mitte stehende Trommel,über welcher ein Klöpfel schwebt). Reichsadelsstand. Diplom vom17. April 1700 für Caspar Völcker, h. hraunschweig. Obersten. DieFamilie, welche, wie das "Wappenbild der rechten Schildeshälfte er-giebt, aus dem adeligen Patriciergeschlechte in Frankfurt a. M. v.Völcker stammte, besass die Rittergüter Scheppau und Dettum, dieaber nach dem Tode des 1770 ohne Nachkommen gestorbenen Kam-merdirectors Anton Ulrich subhastirt werden mussten. Der Stammist mit dem Kammerjunker Jobst Anton v. Völcker 29. Jan. 1796ausgegangen.

Handschrift. Notiz. Siebmacher, I. 210: Die Völcker, Frankfurtisch. Tyroff, 1. 55: Hn.v. Völcker: Stamirnvappen.

Völckern, Voelkern. Altes, steiermärkisches Rittergeschlecht,welches in Steiermark Plaankenwart besass.

Sinapius, II. S. 1093. Zedier, 50. S. 98. Schmutz , IV. S. 272.

Voelckern. Reichsadelsstand. Diplom vom 15. Jan. 1780 fürden hannov. Iäeutenant Johann Dietrich Völckers, in Hannover amt-lich bekannt 01. Oct. 1780. Das Geschlecht ist erloschen.

Freih. v. d. Knesebeck, S. 285.

Völkershausen , Völkershausen (in Gold drei kleine, schwarzeBlasehörner mit silbernen Mündungen, von denen das Horn oben zurRechten die Stürze aufwärts, doch etwas links, das zur Linken dieStürze gegen den linken Oberwinkel des Schildes und das dritte,oder untere Horn die Stürze gegen die Mitte des Fussrandes kehrt).

Altes, hessisches Adelsgeschlecht, welches schon 1306 zu Fuldabeliehen war. Das gleichnamige Stammhaus lag im Kr. Eschwegeund Bertold v. Völckershausen, gest. 1380, war der 46. Abt undWilhelm v. V. der 53. Abt des Stifts Hers fei d. Zuletzt war zuFulda einzig noch Johann Caspar v. V., gest. 1705, beliehen, dessennoch minderjähriger Sohn, Friedrich Aemilius Ernst, seinen Vaternicht lange überlebt hat.

Schannat, S. 177 u. 180. Gauhe, I. S. 2690. Biedermann, Canton Rhön-Weira, Tab. 424,

Salver, S. 314. v. Meding, III. S. 707 und 708.