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Kämmerer, Oberst ä la suite, Generalmajor u. Erster Ivreis-Inspectorder Landwehr von Ober-Bayern, vorm. 1832 mit Julie Freiin v. Eöt-vös v. Vässäros- Karneny, geb. 1812, ans welcher Ehe, neben einerTochter, Grf. Helene, geb. 1838, verm. 1856 mit Carl Ehrsten v.Wrede, k. bayer. Major ä la suite und erbl. Reichsrath der KroneBayern, ein Sohn stammt: Graf Friedrich, geb. 1833, k. k. Stabsof-ficier der Cavallerie.
Micratl, S. 382. — v. Pritzbuer, Nr. 151. S. 03. — Dienemann, S. 341 und 391. — Gauhe,I. S. 2660—64. — Zedier, 48. S. 1140—49. - v. Behr, R. M. S. 1668. — v. Lang, S. 87 und 88,— N. Pr; A.-L. IV. S. 296. — Deutsche Grafenh. d. Gegenwart, II. S. 691 und 602 — Freili. v. Le-debur, III. S. 56 und 354. — Geneal. Taschenb. d. griifl. Häuser, 1848, S. 717, 1864, S. 948 u. ff.Jahrgg. und liistor. Handbuch, S. 1038. — Siebmacher, V. 154 und 169. — v. Westphalen, monum.inedit. IV. Tab. 19, Nr. 24. — Dänisch. W. B. II. Tab. 45, Nr. 1 und S. 3 1. — Tyrojf, I. 300. —Mclflenb. W. B. Tab. 51 , Nr. 191 und S. 4 und 22. — W. B. des Kgr. Bayern, II. Tab. 43 und v.Wölckcrn, 2. Abtheil. S. 79 und 80. — Pommernsch. W. B. V. 55.
Viei'tler, Edle v. Weydacli. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1788 für Johann Thaddäus Viertier, Eieder-Oesterr. Landschafts-Rentmeister, mit: Edler v. Weydach.
Megerlc v. Mühlfcid, Erg.-Bd. S. 479.
Vieth und Golsenau, Vieth v. Golsenau (Schild der Länge nachund in der linken Hälfte quer getheilt, dreifeldrig. 1, rechts, in Blauzwei ins Andreaskreuz gelegte, goldene Fähnchen, über welchenoben ein sechsstrahliger, goldener Stern steht und welche in derMitte, rechts und links, je von einem dergleichen Sterne beseitetwerden; 2, oben, links, in Silber ein schwarzer Querbalken und 3,unten, links, in Roth drei, 2 und 1, silberne Widerhaken). Reichs-adelsstand. Diplom im kursächs. Reichsvicariate vom 7. Oct. 1745lür Johann Justus Vieth, ehemaligen k. preuss. Kriegs - u. Domainen-rath, Herrn auf Golssen in der Eieder-Lausitz, mit: v. Vieth und Gol-senau. Die Standes-Erhöhung des aus einer magdeburgischen Fa-milie stammenden Diploms-Empfängers wurde in Kursachsen amtlich23 Juni 1753 bekannt gemacht. Der Stamm blühte fort und von denSprossen desselben traten Mehrere in kur- u. k. sächs. Militairdienste.Carl Ludwig v. W. lebte noch 1837 als Oberslieutenant a. D. im 85.Lebensjahre und August v. Y., Generalmajor a. D., früher Comman-dant des Cadettencorps, wohnte pensionirt in Dresden. Später wurdeCarl Maximilian v. Vieth und Golsenau Amtshauptmann der erstenAmtshauptmannsschaft des Dresdner Kreisdirections-Bezirks. DieFamilie war auch in der Ober-Lausitz unweit Hoyerswerda zu Bur-kersdorf, Lindenau und Tettau angesessen.
Genealog. Jahrbuch, I. 2. S. 123. — N. Pr. A.-L. VI. S. 112 und 13. — Fr tili. * Ledebur, III.S. 57. — W. Ii. Slichs. Staaten, IX. 85. — Kneschhe, II. S. 461.
Vietinghoff, genannt Scheel v- Schellenberg, Vittinghoff, gen.Schell (Scheel) v. Schellenberg, auch Freiherren (in Silber einschwarzer, mit drei goldenen Kugeln oder Muscheln belegter, schräg-rechter Balken: Stammwappen). Dänischer und schwedischer Frei-herrnstand. Dänische Diplome von 1680 und 1734 (Schild geviertmit das Stammwappen zeigendem Mittelschilde. 1 und 4 in Blaueine aus einer Krone hervorwachsende Bischofsmütze und 2 und3 in Gold ein schwarzer Doppeladler und schwedisches Diplom vom