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zum Stammwappen gehörige, schwarze Windhund mit goldenemHalsbande und Hinge u. ausschlagender, rother Zunge hervorwächst.Das Ganze umgiebt ein blauer, silbern gefütterter Wappenmantelmit goldenen Fransen. Das Wappen nach dem dänischen Grafen-diplome von 1703 findet sich in dem Lexicon over adelige Familieri Danmark, II. Tab. 45, Hr. 1 und S. 351). — Reichsfreiherrn- und.Grafenstand, Dänischer und Preussischer Grafenstand. Freiherrn-diplom von 1692 für die drei Söhne des Wolf Heinrich v. Vieregg,Kämmerers und Tranchirmeisters am kurbayerischen und cölnischenHofe: Ferdinand Joseph, Maximilian Joseph und Georg FlorianErasmus v. V., Reichsgrafendiplom im kurpfälzischen Reichsvicariatevom Kurfürsten Carl Theodor vom 1. März 1790 für Matthaeus v. V.,kurpfälzischen Conferenzminister, Oberstallmeister, Landvogt undOber-Forstmeister zu Höchstädt und dänisches Grafendiplom vom 6.Sept. 1703 für die Tochter des k. preuss. Gesandten am k. dänischenHofe Otto Adam v. V.: Helene Elisabeth v. V., Hofdame der KöniginLuise v. Dänemark (doch starb Grf. Helene Elisabeth schon 1704).Den Preussischen Grafenstand erhielt vom Könige Friedrich Wil-helm III. Fräulein v. V., erste Hof- und Staatsdame der hochseligenKönigin Luise, Herrin auf Lossow bei Frankfurt, gest. 1854. Dieselbewar eine Tochter des 1796 verstorbenen Ober-Mundschenks GeorgUlrich v. V. — Altes, meklenburgisches Adelsgeschlecht, welchesdas Erbmarschall-Amt des Bessthums Schwerin erlangte. Dasselbekam nach v. Pritzbuer im 15. Jahrh. aus Bayern nach Meklenburgund war zuerst im Amte Bötzow angesessen, nach v. Lang hingegendurch Paul v. Yieregg gegen die Mitte des 16. Jahrh. aus Meklenburgnach Bayern. Paul kam nach v. Lang aus Meklenburg an den Hol'des Herzogs Albert von Bayern, nahm 1552 Kriegsdienste, vermähltesich 1556 mit einer v. Schellenberg und starb als Landvogt zu Höch-städt. Später breitete die Familie sich auch in Pommern und Däne-mark aus, kam auch in die Marken und ist, wie in Meklenburg,Bayern und Dänemark, so auch in Preussen zu hohen Ehren gelangt.InPreussen wurden namentlich bekannt: Otto Adam v. V., geb. 1634zu Güstrow und gest. 1718 als k. preuss Staatsminister, Herr aufWeitendorff, Vatmannshag'en, Roggow u. s. w.; Christian Friedrichv. V. auf Weitendorff, starb als k. preuss. Generalmajor 1777 zuPisa und Ernst Vollrath v. V., ebenfalls k. pr. Generalmajor, starb1816. Die in der Hand der Familie gewesenen Güter hat Freiherrv. Ledebur sorgsam zusammengestellt. Dieselben lagen in Meklen-burg, wo noch 1837 ein Freiherr v. V., Geheimer Kriegsrath, Herrauf Weitendorff war, im Brandenburgischen, in Pommern und im19. Jahrhundert auch im Bremcnschen und in Ostpreussen. Zu an-sehnlichem Besitz gelangte die Familie auch in Bayern, brachte dieGüter Bertensdorf, Furtharn, Gaerzen, Pähl, Rösselsberg, Sattelt-hambach, Seyboldsdorf, Thürnthenning und Tutzing an sich undblühte in der grätlichen Linie in Bayern fort. Als Haupt derselbenwurde zuletzt genannt: Carl Matthaes Reichsgraf v. Vieregg, geb.1798, Herr auf Tutzing, Paehl, Rösselsberg u. Gossenhofen, k. bayer.