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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Der Sohn desselben, Moritz y . V., stieg später zum k. preuss. Staats-minister. Der Stamm blühte fort u. um 1839 standen noch im preuss.Staatsdienste: der Ober-Regierungsrath v. V. zu Arnsberg, der Land-und Stadtgerichts-Director v. V. zu Brandenburg und der Land - undStadtgerichts-Director v. Y. zu Soest. Carl v. V. war damals Justiz-Commissar und Rotarius zu Siegen.

v. BeUbach, II. S. C43 N. Pr. A.-L. IV. S. 290 u. V. S. 400. Frtih. v. Ledebur, III. 50.

v. Steinen, Tab. 43. Nr. 3. W. B. d. Preuss. Monarchie, IV. 82.

Yiebig (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Schwarz einsilberner, gekrönter Löwe und links in Blau drei über einander ge-stellte, goldene Sterne). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplomvom 15. Oct. 1786 für Bernhard Christian Ferdinand Viebig, Assessorder Kammer in Breslau.

v. BeUbach, II. S. 290. N. Pr. A.-L. IV. S. 290. Frtih. v. Ledebur, III. S. 5G. IV. B.d. Preuss. Monarchie, IV. 82.

Vielienser (Schild quergetheilt: oben in Gold ein schwarzerRabe mit einem goldenen Ringe im Schnabel und unten in Blau dreigoldene, in einander greifende Ringe). Reichsadelsstand. Diplomvom 20. Sept. 1626 für Martin Yieheuser. Die Familie gehörte zudem Adel in Westpreussen und sass zu Keiligenbrunn unweit Danzig.Das Wappen kommt übrigens ganz mit dem der alten Familie v. En-gelke, s. Bd. III. S. 116 und 117, deren Adel 1805 erneuert wor-den ist, übercin.

Fr eilt. v. Ledebur, III. S. 56.

Vielroggen, Vielrogge (Schild schräglinks getheilt: rechts sil-bern und ohne Bild und links roth und nach der schrägen Lage desFeldes mit neun, 4, 3 und 2, goldenen, eierförmigen Kugeln belegt,so, dass die vier oberen von dem linken Ober- bis zum rechten Unter-winkel schräg über einander liegen und die anderen Reihen in ebendem Verhältniss der Lage stehen). Der Käme des Geschlechts ver-anlasste v. Meding zu glauben, dass die Eiern gleichsehenden Wap-penbilder Roggenbrote sein könnten).- Die Familie v. Vielroggen,Valoroge, Yelroggen war ein seit dem 15. Jahrhunderte sich zei-gender, in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erloschener Zweigdes noch blühenden Geschlechts v. Wartenberg, welcher im Branden-burgischen 1641 zu Dergenthin in der West-Priegnitz , 1547 zu-sickow unweit Ruppin, 1568 zu Kuhwinkel und 1610 zu Hebelin,beide Güter in der West-Priegnitz, sass und noch 1685 Dergenthinund Kuhwinkel inne hatte.

Thomas Fhiil. v. d. Hagen Beschreib, des adeligen Geschlechts v. Brunn, Berlin, 1759 und ver-mehrt 1Y88, S. 21, Beilage G und das Wappen auf der Ahnentafel. Freih. v. Ledebur, III. S. 56.

v. Meding, III. S. 701 und 702.

Viereck, Vieregge, auch Freiherren n. Grafen (Stammwappen:in Silber drei, 2 u. 1, gestürzte Horner, welche mit einem schwarzenIlaken schräglinks belegt sind. Der Schild des gräflichen Wappensnach dem Diplome von 1790 ist rund, mit goldener, verzierter Ein-fassung und zeigt das Stammwappen. Auf der den Schild deckendenGrafenkrone steht ein offener, gekrönter Holm, aus dessen Krone der

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