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gegeben, mit der Wittwe desselben, bat aber Nachkommen nichthinterl assen. — Zur älteren, rheinischen Linie gehört: Freih. Carl (II.)
— Sohn des Freiherrn Carl I., Herr auf Malmberg im Kr. Bittburg,lieg.-Bez. Trier, verm. 1827 mit Caroline Grf. v. Saint-Ignon unddie Schwester desselben ist: Freiin Adelheid, geb. 1803, verm. 1844mit Ferrand Freih. v. Montigny auf Bracht. Zur jüngeren, österr.Linie gehört: Freih. Friedrich (II.) — Sohn des 1825 verst. Freih.Friedrich (1.) und der Julie v. Wallenburg — geb. 1819 und verm.1849 mit Maria Magdalena Balde, aus welcher Ehe, neben zweiTöchtern, zwei Söhne stammen: Arthur,* geb. 1850 und Emil, geb.1853.
Gcncal. Taschenb. der freih. Hlluser, 1857, S. 801 — 805, 1864, S. 899 und 900 u. ff. Jahrgg. —W. B. der Preuss. Rheinprovinz, I. Tab. 123, Nr. 245 und S. 113.
Yiatis (Schild von Gold und Silber schräglinks getheilt: in derrechten Hälfte der Vordertheil eines nach der rechten Seite springen-den, schwarzen Bracken mit roth ausgeschlagener Zunge und gol-denem, nach links beringten Halsbande, dessen Hintertheil in derlinken Schildeshälfte der eines rothen Wolfes mit hochaufgeschlage-nem Wedel ist). — Altes, Nurnbergisches, gerichtsfähiges Geschlecht,dessen Adelsbesitzstand bis auf 1538 zurück erwiesen ist. Dasselbekommt 1629 zuerst auch in Schlesien vor und zwar in der Persondes Bartholomaeus v. Viatis, welcher im genannten Jahre einer allge-meinen Zusammenkunft der Herren Fürsten und Stände in Schlesienbeiwohnte und dessen Nachkommen im Wohlauschen begütert waren,wo um 1730 Heinrich Wilhelm v. Yiatis Herr auf Qualwitz war. —Der Stamm blühte in Bayern fort und nach v. Lang wurden in dieAdelsmatrikel des Kgr. Bayern drei Brüder eingetragen: Isaac Bar-tholomaeus v. Yiatis, geb. 1761, Georg Christoph Bartholomaeusv. Y., geb. 1763 u. Siegmund Friedrich Wilhelm Bartholomaeus v.Y.,sämmtlich k. bayer. pens. Oberlieutenants.
Sinapius, IT. S. 1084. — Gauhe, II. S. 1211. — Zedier, 48. S. 560. — v. Lang, Suppl. S.347.
— Siebmacher, II. 164: Die Viatis, Nürnbeigisch. — Tyroff , I. 55. — \ V. 13. <1. Kgr. Bayern, IX.22. — Kneschke, II. S. 460.
Vicari, Vicary, Ritter ( Schild geviert: 1 in Gold ein einwärts-gekehrter, rother Löwe; 2 und 3 in Silber auf grünem Boden eingrünes Kleeblatt und 4 in Iloth drei goldene, schrägrechte Balken).Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom vom 3. Jan. 1777 für Johann Jacobv. Vicari, Oberamtsrath und Landschreiber zu Hohenberg. -— Zu derFamilie v. Vicari gehörte auch Hermann v. Vicari, welcher 1843Fürstbischof zu Freiburg Avurde und im hohen Alter vor einigenJahren starb.
Megerle v. Mühlfeld, Erg. »Bd. S. 220. — W. B. d. Kgr. Bayern, IX. 22: Bitter v. Vicary. —Kneschke, III. S. 441 und 42.
Viebalin (in Roth ein goldener, schräglinks gelegter Eichen-stamm mit drei grünen Blättern und drei goldenen Eicheln). Adels-stand des Kgr. Proussen. Diplom vom 24. Juni (Januar) 1728 fürJohann Heinrich Viebahn, k. preuss. Ober-Appel lations-Gerichtsrathund Erbgesessenen zu Hohl und Mühlenthal in der Grafschaft Mark.