— 384 —
beider Familien nicht gegeben werden. Die 1836 bekannt gewor-dene, die Familie aus Holland herleitende Angabe dürfte nicht ganzvon der Hand zu weisen sein.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. « 35. — Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart, II. S. 598— G00.— Gen eal. Taschenb. d.'gräfl. Häuser, 1836, S. 517, 184G, S. (>68, 1848, S. 715 u. IG u. 1864, S. 977.
Vetzer v. Geispitzheim ( in Silber über einander drei schmale,spitzgezogene, rothe Querbalken, s. den Artikel Geispitzheim, auchFreiherren, Bd. III. S. 470 und 71.
Vetzer v. Ockenhausen, Fetzer v. Ockenhausen (Schild derLänge nach getheilt: rechts in Roth ein silbernes Einhorn und linksvon Schwarz und Roth fünfmal schrägrechts getheilt). Altes, nörd-lingisches, adeliges Patricier-Geschlecht.
Beischlafs Beiträge zur Nördlingische Geschichte, S. 508. — Sielmacher. I. 115: Die Fetzer v.Ockenhausen, Schwäbisch.
Vevier v. Blumenberg. Böhmischer Adelsstand. Diplom von1728 für Valentin Anton Vevier, Doctor und Bhysicus zu Brünn, mit:v. Blumenberg. Derselbe wurde 15. Dec. 1735 als böhmischer Ritterpräsentirt.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 479. — v. Hellbach, II. S. 643.
V ey der - Malberg , Freiherren ( Schild geviert: 1 und 4 in Goldein rechts schreitender, schwarzer Bär mit silbernem Halsbande undgleicher Kette, welche sich über seinen Rücken durch die Hinterlassezieht: Stammwappen und 2 und 3 in Silber ein unten rund und ineine Spitze auslaufender, kleiner, rother Schild: Wappen der Frei-herrschaft Malberg). Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 10. Jan.1732 für Franz Moritz v. Veyder-Malberg, Erb- und Hochgerichts-herrn auf Malberg, Hohenfels, Mehr und Bettenleld, Grundherrn zuOberehe und Messerich, Mitglied der reichsunmittelbaren Ritter-schaften des Hiederrheins, so wie der adeligen Stände des Herzog-thums Luxemburg und der Grafschaft Chiny und Statthalter desHerzogthums Arenberg. — Altes, stit'tsmässiges und ritterbürtiges,aus Dachsburg im Luxemburgischen stammendes Geschlecht, dessenununterbrochene Stammreihe, wenn auch einzelne Vorfahren der Fa-milie schon im IL, 12. u. 13. Jahrh. genannt werden, erst mit PeterAnselm v. Veyder beginnt, welcher um 1380 als Oberamtmannund Richter zu St. Veit und Büttgenbach lebte. Derselbe ist derurkundlich erwiesene Stammvater des Geschlechts gewesen. Ausseiner Ehe mit Elisabeth v. Stolzenburg stammten vier Söhne, vondenen der Aelteste, Hubert v. V., Ober-Amtmann zu St. Maximinbei Trier und adeliger Richter der feudalen Grafschaft Wanden, denStamm fortsetzte. Der Sohn desselben, Laurentius v. V., um 1540adeliger Richter der Grafschaft Wanden und Ober-Amtmann zu Bütt-genbach, hinterliess von Oatharina v. Biever (auch Bibra genannt)einen einzigen Sohn, Cornelius v. Veyder, welcher Ober-Amtmannzu Nieder-Manderscheit und Reipolskirchen war und durch Vertragvom 1. Mai 1615 mit Floremund v. Ardre Freiherrn v. Malberg,dem Letzten seines Hauses, in den pfandweisen Besitz der freienHerrschaft Malberg bei Trier nebst Mehr und ßettenfeld gelangte