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Töchtern, ein Sohn, Ferdinand, geb. 1856, stammt. Graf Gustav,geb. 1819, k. k. Oberst, bat aus der Ehe mit Julie v. Malter, geb.1832 und verm. 1852, zwei Söhne: Gustav, geb. 1853 und Arthur,geb. 1856 u. Gir. Carl, geb. 1825, verm. mit Mally v. Malter, setztedie weibl. Linie fort.
Sinapius, I. S. 267.— Gauhe, I.S. 2652: im Artikel Vetcrani,— Zedier, 48. S. 374. — SeJimutz,IV, S. 259. — Deutsche Grafenh. d. Gegemv. II. S. 598 — 600. — Freili. v. Ledebur, III. S. 56. —Geneal. Taschcnb. d. gräfl. Häuser, 1848, S. 714 und 15, 1864, S. 945 — 47 u. IT. Jahrgg. und histo-risches Handbuch S. 1036. — SiebmcicJicr, I. 92: Die Vetern v. d. Gilgen, Bayerisch und IV. 5: Gr.v. V. — Tyroff, 161. Nr. 4: Vetter lt. Gr. und Hn. v. Lilien.
Vetter v. Lilienberg, Grafen (Schild geviert, mit Mittelschilde.Im rothen Mittelschilde auf drei Felsenspitzen ein goldener, ge-krönter Greif, welcher in der rechten Vorderklaue eine weisse Garten-lilie hält und oben rechts von einem silbernen Stern begleitet ist:Abänderung des Stammwappens bei der 1813 erfolgten Erhebungin den Grafenstand. 1 und 4 in Silber eine gekrönte, goldene, kreis-förmige Schlange, welche sich in den Schwanz beisst u. hinter welcherschrägrechts ein grüner Lorbeerzweig liegt und 2 und 3 in Schwarzein schräglinks Iiiessender, silberner Strom, welcher oben von einemaufwachsenden, gekrönten, silbernen Adler und unten von einem sil-bernen Doppelkreuze begleitet ist). Erbl. - österr. Grafenstand. Di-plom von 1813 für Wenzel Vetter Ritter v. Lilienberg, k. k. General-major. Der Empfänger des Grafendiploms stammte, nach Angabevon 1836, aus einem ursprünglich holländischen Adelsgeschlechte,welches sich früher Vetter van der Lilien schrieb, sich in Böhmensesshaft gemacht, unter der Regierung des Iv. Maximilian II. in denerbländisch-österreichischen Adel aufgenommen wurde und vom Iv.Ferdinand II., wegen Treue und Tapferkeit des Ritters EusebiusVetter v. Lilien, welcher als k. k. Oberstlieutenant gegen die böh-mischen Aufständigen gefochten, eine Veränderung des Wappens unddes Prädicats in „v. Lilienberg" und später in der Person des WenzelVetter Ritters v. Lilienberg, wie oben angegeben, wegen vieler Aus-zeichnung vor dem Feinde, unter abexmialiger Veränderung des Wap-pens. den österreichischen Grafenstand erhielt. Graf Wenzel, geb.1770 und gest. 1840 als k. k. Feldzeugmeister und Civil - u. Militair-Gouverneur in Dalmatien, hinterliess einen Sohn, den Grafen Wala-fried Vetter v. Lilienberg, geb. 1811, k. k. Oberstlieutenant in d. A.,welcher 25. Aug. 1847 starb und den Mannsstamm des gräflichenHauses schlosss. Später lebte nur noch die Wittwe des Grafen Wa-lafried: Angelica x. Liebenberg, verm. 1842 und die Schwester des-selben, Silvine verwittw. Grf. v. Castell, geb. 1810. — Was nochdas Grafendiplom von 1813 anlangt, so wurde auch angenommen,dass der Empfänger aus einer Linie der im vorstehenden Artikel be-sprochenen Grafen Vetter v. d. Lilie abgestammt habe, doch stehtdiese Angabe nicht fest und da wohl bekannt ist, dass das Wappenbei Aufnahme in den erbl. - österr. Adel auch mit dem Prädicate, sowie später bei Erhobung in den Grafenstand verändert worden sei,das frühere Wappen aber nicht bekannt ist, so kann auch von Seiteder Heraldik ein Aufschluss über ein etwaiges Zusammengehören