Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Masoha und Kepröwit, Spanischen General, gest. 1729, zu sehrgrossem Ansehen. Hoch zu Anfange des vorigen Jahrhundertswar in Böhmen Graf Franz Korbert, k. k. Rath und Hauptmann desSaatzer Kreises und in Schlesien besass Graf Franz Julius, gest. 1740,die Herrschaft Tworog und hatte aus seiner Ehe mit einer Gr)', v.Guttenstein zwei Söhne: Johann Leopold und Siegfried Julius.

P. Wilhelm a Staden Trophäen Vevdugiana, OOln, 1630. Sinapivs , II. S. 266. Gauhe, 1.S. 2648 und 49 und II. S. 1207 und 1208. Zedier, 47. S. 373 u. 74. Freih. v. Ledebur, III.S. 51. Siebmacher, IV. 7.

Verga, Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom vom 27. Febr.1783 (1787) für Carl v. Verga, k. k. Oberst - Lieutenant und Platz-Major zu Grätz.

Jlegevle v . Milhlfeld, Erg.-Bd. S. 219. Kneschlce, III. S. 434 und 35.

Verger, Freiherren (Schild geviert mit einem silbernen Mittel-schilde, in welchem ein goldener Löwe in der Vorder-Pranke einenGranatapfel mit grünem Stiele und zwei Blättern hält. 1 und 4 inSilber auf grünem, mit grünem Zaun oder Geländer umgebenen Rasenein grüner Obstbaum mit goldenen Früchten (Granatäpfeln) und 2 u.o in Roth drei, 2 n. 1 , goldene Granatäpfel). Kurbayerischer Frei-herrnstand. Diplom vom 4. Juli 1748 für die Gebrüder MaximilianEmanuel v. Verger, kurbayerischen Geh. Rath, Regierungsrath undRentmeister zu Straubing, Franz Joseph, Canonicus des Collegiatstiftszu Straubing und Philipp Kerius, kurbayerischen Regierungsrath,und Freiherrnstand des Kgr. Bayern, Diplom vom 12. Aug. 1812für Johann Anton Baptist v. Verger, k. bayer. Generalmajor u. Chefder Gensdarmerie (später k. bayer. Generallieutenant und a. o. Ge-sandter am k. württemb. Hofe) unter Ertheilung des Wappens derFreiherren v. Verger nach dem Diplome von 1748, so wie Diplomvom 18. Ree. 1824 für des Letzteren Adoptivsohn, Ferdinand Clementv. Kouvion, k. bayer. Kämmerer u. Gesandten am grossh. badischenHofe (später zu Rom, Keapel u. Turin), unter Ertheilung des Kamensund Wappens der Freiherren v. Verger. Altes, ursprünglich ausCapo d'Istria stammendes Adelsgeschlecht, welches zu den angese-hensten Familien dieser Stadt gehörte und aus derselben weiter nachItalien, so wie nach Frankreich und in die Schweiz kam u. in diesenLändern sich weit ausbreitete. Ein Sprosse des Stammes, Peter Paulv. V., 1530 päpstlicher Legat, wurde, später Bischof zu Capo d'Istria. Die bayerischen Freiherren v. V. stammen aus derjenigen Liniedes Geschlechts, welche in dem ehemaligen Sitze der Bischöfe vonHasel, Bruntrut am Jura, mehrere Jahrhunderte blühte u. aus welcherMehrere am Hofe der Bischöfe von Basel Träger hoher Würdenwaren. Aus dieser Linie kam Johann Conrad v. V., geb. 1682, einSohn des fürstbisch. Hofrathes Christoph Ignaz v. V. u. der JohannaMünch v. Münchenstein zuerst nach Bayern, wurde kurbayer. Regie-rungsrath und später Rentmeister der Regierung zu Straubing underlangte, nachdem er das Rittergut Moosdorf (Mossdorf) an sich ge-bracht hatte, die Edelmannsfreiheit und Aufnahme unter die Land-schaft in Rayern. Aus seiner Ehe mit Maria Anna Freiin v. Unertl