Schönburg-, geb. 1838 und Carl, geb. 1834, k. k. Rittmeister. —Aus der Linie zu Grombach vermählte sich Carl Freih. v. Venningen,genannt Ulner v. Diepurg, geb. 1806 — Sohn des 1832 verstorbenenFreiherrn Friedrich Anton —- Herr zu Grombach, Rohrbach, Weileram Steinberg, Spechbach und Döhren im Grossh. Baden, Aspach,Riegerting-, Spitzenberg u. s. \v. in Oesterreich ob der Ens, lc. bayer.Kämmerer, 1832 mit Jane, des k. grossbritan. Admirals Henry Digby,Tochter, geb. 1809, aus welcher Ehe, neben einer Tochter, einSohn stammt: Freih. Heribert, geb. 1833, k. k. Kämm. u. Rittmeisterin d. A.
Bucelini Stemmat. P. I, — Crusil Annal. Suev., II. S. 326. — Humbracht Tab. 142 — 44. —Gauhe I. S. 264 4—46. — Salver, S. 225, 229 und 233. — Gast, Adelsb. d. Grossh. Baden, Abth. 2.— Geneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1848, S, 374 — 77, 1864, S. 897 — 99 u. ff. Jahrgg. — Sieb-macher, I. 122: v. Venningen, Rheinländisch. — v. Meding, II. S. 625. — Tyroff, II. 244.
Verbeck, Verbek. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1782für Anton Bernhard Verbeck, Arzt, mit: Verbeck du Chateau. —Franz Verbek du Chateau stand in neuer Zeit im k. k. 6. Jäger-Bataillon.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 478. — Miütair-Scheraatism. d. Oesterr. Kaiserth.
Vercken, Verkeil (in Schwarz ein silberner Querbalken zwischendrei, 2 und 1, silbernen, rothgezungten und links gekehrten Löwen).Altes, rheinländisches, unter die Jülichschc Ritterschaft aufgescliwo-renes Geschlecht, welches noch im 17. und 18. Jahrhundert mehrereGuter inne hatte und in die Linie zu Vercken und zu Hemmersbachbei Bergheim geschieden war. Der gleichnamige Stammsitz derFamilie wird schon 1226 genannt und dieselbe war 1621 und späterbereits zu Hemmersbach bei Bergheim, zu Puffendorf bei Geilenkir-chen und zu Sindorf bei Bergheim begütert und sass noch 1730 zuBuir unweit Bergheim und 1737 zu Vercken.
Aeg. Gelenius, de admiranda saera et civili magnitudine C'oloniae, 164 5 und in Biewer's vater-ländischen Chronik der Pr. Rheinprovinz, CÖln 1825 Heft 5. 95. — Freih. v. Ledebur, III. S. 154.—Siebmacher, V. 399. — Tyroff, II. 27. — Bobens, Element. Werkchen, 1. 80 und Niederrhein. Adel,I. S. 357. — W. B. d. Preuss. Rheinprov. II. S. 152 und Tab. 49, Nr. 97.
Verdugo, Grafen (Schild geviert: 1 u. 4 in Gold der kaiserlicheschwarze Doppeladler und 2 und 3 in Roth ein goldener Löwe, uni-geben von einem silbernen Schildesrande u. in demselben acht kleineblaue Kreuze). Reichsgrafenstand. Diplom von 1620 für Wilhelmv. Verdugo, kaiserl. General. Die Familie war in den ersten Jahr-zehnten des 18. Jahrhunderts in Schlesien ansehnlich begütert undzwar besonders im Oppelnschen. — Altes, aus Catalonien von den v.Veja in Spanien stammendes Geschlecht, welches sich im 30jährigenKriege nach Böhmen wendete und dann in Schlesien ansehnlich be-gütert war. — Das Geschlecht, über welches Gauhe Mehreres mit-getheilt hat, kam namentlich durch Franz Verdugo, gest. 1595, Gou-verneur zu llaarlem, k. spanischen General-Feldmarschall und Ad-miral zur See, so wie durch seine Söhne aus der Ehe mit einer Gräfinv. Mansfeld: Johann, k. span. General - Lieutenant und Gouverneurzu Geldern, Franz, kaiserl. General und Hof-Kriegsrath, Herrn zuWintwitz und Tuppau in Böhmen und Wilhelm, Herrn in Böhmisch-