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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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stammten die oben genannten drei Empfänger des Freihcrrndiplomsvon 1748. Die Familie blüht in Bayern jetzt in zwei Linien. Dieerste umfasst die Kachkommenschaft des 1842 verstorbenen Frei-herrn Maximilian Emanuel, k. bayer. Kämmerer u. Geh. Raths undzwar in der Person des Ludwig Freih. v. Verger auf Moosdorf, geb.1798, k. bayer. Kämmerers, die zweite aber stiftete der oben ge-nannte k. bayer. Generallieutenant Johann Baptist Anton v. Verger,gest. 1851, doch blüht dieselbe nur im Stamme seines Adoptiv-Sohnes.Da nämlich die Ehe des Freih. Johann Baptist Anton mit Maria AnnaKoel v. Angstein kinderlos blieb, wurde schon 1824, s. oben, Ferdi-nand Clement v. Kouvion als Adoptiv-Sohn angenommen. Letzterer:Ferdinand Clement v. Kouvion Freih. v. Verger, geb. 1806, k. bayer.Kämmerer und Gesandter zu Rom, vermählte sich 1840 mit Annav. Provencheres, aus welcher Ehe drei Töchter entsprossten.

v. Lang , S. 25G. Geneal. Taschenb. d. freih. Iliiuser, 1855, S. G5558, 185G, S. 722 und 23,1863, S. 995 u. 11. Jahrgg. W. B. d. Kgr. Bayern. IV. 33 und v. Wölckcrn, Abthell. 4. S. 7G.Kneschke, IV. S. 43032.

Verhovitz, Edle. Erbl. -österr. Adelsstand. Diplom von 1798für Joseph Yerhovitz, Doctor der Medicin in Graetz, wegen seinerVerdienste in den Militairspitälern, mit Edler v.

Megerle v. Miililfeld, S. 278.

Vering, Ritter und Edle. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplomvon 1801 für Gerhard Vering, k. k. Stabs-Feklarzt, mit Edler v.

Hegerle v. Mühlfeld, Erg. Bd. S. 220.

Veringen, Grafen. Altes, schwiib. Grafengeschlecht, welchesschon 919 vorkam u. 1387 ausstarb. Die bedeutende Grafschaft Ve-ringen lag bei Reutlingen u. gehörte später dem Hause Hohenzollern.

Lucae Grafensaal, S. 092 99. Hühner, II. Tab. 493. Zedier , 47. S. 927.

Vernezobre, Vernezobre de Laurieux, Freiherren (Schild mitbreitem, silbernen Schildeshaupte und in demselben der von der Brustan aufwachsende, schwarze, preussische Adler. Im blauen Schildeein mit den Hörnern nach oben gekehrter, silberner Halbmond, hinterwelchem zwei goldene Palmzweige ins Andreaskreuz gelegt sind).Im Königreiche Preussen anerkanntes Baronat. Altes, französischesAdelsgeschlecht, welches unter dem Könige Friedrich Wilhelm 1.von Preussen mit bedeutendem Vermögen aus Frankreich nach Berlinkam.- Baron Vernezobre erbaute den Palast in der Wilhelmstrasse,welchen nachher Prinzessin Amalie, Schwester desKönigs Friedrich II.besass und welchen später Prinz Albrecht von Preussen erwarb.Ersterer erbaute auch das schöne Haus in der Burgstrasse Kr. 25und brachte im Ober-Barnimer Kreise die bedeutenden Hohen-Finower Güter bei Reustadt-Eberwalde an sich, welche nach demTode des Enkels, des k. preuss. Landraths Freih. v. Vernezobre, um1833 verkauft wurden. Zwei Söhne des Letzteren traten in die k.preuss. Armee. Eine Tochter aus diesem Hause, Freiin CarolineLlrike, gest. 1843, war die zweite Gemahlin des Eduard GrafenZedlitz-Trützschler v. Falkenstein, Freih. v. Wilkau.

N. Pr. A.-L. IV. S. 295. Freih. v. Ledebur, III, S. 54. W. B. ( 1. Preuss, Monarchie, II.08, Kneschke , I. S. 439 und 40,