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Halmes: Sigill. Johannis de Velmid; S. 945—1505: zuletzt wird eines Everts v. Velmede gedachtTab. 22, Nr. 8. Sig. Johannis de Velmede, 27, Nr. 11 : S. Goswini de Velmede und Tab. 39, Nr. 3:vollständiges, von jenen Siegeln ganz abweichendes Wappen. — Freih. v. Ledebur, III. S. 625 und26. — v. Meding, II. S. 625 und 26.
Velsern, auch Ritter. Böhmischer Adels- und Ritterstand.Adelsdiplom von 1737 für Johann Franz Carl Velsern, Canzlei- undGassa-Director des Fürsten v. Liechtenstein und Ritterdiplom von1743 für Denselben.
3fegerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 219 und S. 478.
Velstein. Altes, niedersächsisches, auch im Oldenburgischensesshaft gewesenes Adelsgeschlecht, welches nocli®1652 blühte.
WinJcehnann's Oldenburgische Chronik, S. 447. — Zedier, 46. S. 1876. — KnescJclce, IV. S. 427.
Velten (Schild durch einen goldenen Querbalken getheilt: obenin Silber der Kopf und Hals eines gekrönten, schwarzen Adlers undunten in Blau ein rothgekleideter, einen Säbel schwingender Arm).Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 21. Oct. 1786 für Jo-hann Friedrich Velten, Rittmeister im k. preuss. Husaren-Regimentev. Eben. Der Empfänger des Diploms blieb als Major 6. März 1793in einem Gefechte unfern Frankfurt a. M. und hinterliess einen Sohn,der Salz-Inspector zu Schwusen wurde.
N. Pr. A.-L. IV. S. 292. — Freih. v. Ledebur, III. S. 52. — W.B. d. Preuss. Monarchie, IV. 81.
Veltheim, auch Freiherren und Grafen (adeliges Stanimwappen.Schild geviert: 1 und 4 in Gold drei schwarze und zwei silberne, ab-wechselnd an einander gestellte Querbalken: Stammwappen und 2und 3 in Silber ein oben abgestiimmelter, rother Baumast mit einemrothen Blatte an jeder Seite: Sampleben, doch nicht ganz den be-kannten Kachrichten entsprechend und gräfliches Wappen: Schildgolden eingefasst, geviert, mit unter dem 3. und 4. Felde einge-pfropfter Spitze und mit Mittelschilde. Im mit einer Grafenkronegekrönten, blauen Mittelschilde ein goldenes, geöffnetes Stadtthoralter Art mit einem Fallgitter und vier Thürmen, an deren beidenmittleren ein rother Adler schwebt: Wappen der Stadt Brandenburg,zur Erinnerung des Antheils, welchen Werner Graf v. Veltheim 1157an der Eroberung der Stadt Brandenburg gehabt und in der blauen,zwischen dem 3. und 4. Felde eingepfropften Spitze zwei goldene,schräg ins Kreuz gelegte Bischofs-Stäbe). — Eins der angesehenstenund berühmtesten, deutschen Rittergeschlechter, welches schon insehr alter Zeit im Sächsischen, Magdeburgischsn, Braunschweigischen,Halberstädtischen und Hildesheimischen, so wie auch in der Altmarkin Blüthe war und schon 1313 das Erbkämmerer-Amt und 1514 dasErbküchenmeister-Amt des Herzogthums Braunschweig erhielt, späterdas Erbschenken-Amt im Hildesheimischen erlangte und in neuererZeit, 15. Oct. 1840, mit dem Erbmar.schall-Amte von Magdeburg be-kleidet wurde. Eine Erneuerung des alten Grafenstandes und desgräflichen Titels der Familie erfolgte, unter Erhebung in den Grafen-stand des Kgr. Preussen, durch Diplom vom 6. Juli 1798 für AugustFerdinand v. Veltheim, Hannoverschen Berghauptmann. — AeltereSchriftsteller, zu welchen vor Allen R. A. Koltenius gehört, bringen