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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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Velden. Erbl. - Österr. Adelsstand. Diplom von 1718 für diezwei Gebrüder: Peter Paul und Franz Bartliolomeus Velden.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 478.

Vellberg, Velbei'g. Altes, im Kordgau begütert gewesenesAdelsgeschlecht, welches dem Canton Ottenwald einverleibt war undaus welchem noch 1536 Wolf v. Vellberg als Obervogt zu Crails-heim vorkam.

v. Falkenstein, Annnl. Nordgav. III. ftachl. S. 224. Zedier, 4G. S. 1062 und 63. Bieder-mann, Canton Öttemvald, Tab. 426. Siehmacher, II. 74. y . V. Fränkisch.

Vellbrück, Velbriick, Altenbrück, genannt Velbrück, Velbriick,genannt Meirl (in Gold ein blauer Querbalken). Altes, adeliges,später freiherrliches u. zuletzt gräfliches Geschlecht des Niederrheins.Dasselbe sass bereits 1450 zu Altenbrück unweit Düsseldorf und zuWolmersbeim, erwarb dann mehrere Güter, war noch 1700 zu Op-hofen und Pichrad bei Opladen und zu Yorsl bei Kempen, so wie1732 zu Lanquit unweit Opladen gesessen und ist dann gegen dieMitte des 18. Jahrhunderts erloschen. Die Familie hatte bei derBergischen Ritterschaft aufgeschworen und die Tochter des Kurpfal-zischen Ober-Stallmeisters Freiherrn v. Vellbrück war die Gemahlindes Herzogs Ernst August zu Holstein-Augustusburg, der 1731 im71. Lebensjahre starb.

Garthe, I. S. 2638. Fahne, T. S. 433. Freih. v. Ledebur, III. S. 52. Siehmacher, II.114 und Supplem. XII. 1: v. Aldebrück, genannt Vellbrück.

Vellnagel (in Silber auf grünem Boden ein grosses, grünesKleeblatt). Adelsstand des Kgr. Württemberg. Diplom vom 12.Jan. 1807 für Johann Wilhelm Vellnagel, Major bei dem vormaligenschwäbischen Kreis-Dragoner-Regimente.

Cast, Adelsbuch des Kgr. Württemberg, S. 438 und 39. W. B. d. Kgr. Württemberg, Nr. 186und S. 47. Kneschke, I. S. 438 und 39.

Vellnagel, Freiherren (in Silber auf grünem Boden ein drei-blättriger, grüner B.osenzweig). Freiherrnstand des Kgr. Württem-berg. Diplom vom 6. Nov. 1812 für Christian Ludwig August v.Vellnagel, früher k. württernb. Staats-Secretair, Ordens-Vicecanzler,Präsident der Hof-Domainen-Kammer u. Mitglied des Ober-Hofraths,später Präsident des Ober-Hofraths, Ordenscanzier u. s. w. DerMannsstamm ist nicht fortgesetzt worden.

Gast, Adelsbuch des Kgr. Württemberg, S. 488 und 89. W. B. # d. Kgr. Württemberg, Nr. 1C3und S. 43. Kneschke, I. S. 438 und 39.

Velmede (in Roth ein von Silber und Schwarz geschachter,schräglinker Balken und auf älteren Siegeln ein geschachter Quer-balken). Ein in der Grafschaft Mark vorgekommenes, später, zuAnfange des 17. Jahrhunderts, erloschenes, verschiedene Wappenführendes Adelsgeschlecht, welches schon 1260 und noch 1580 zuVelmede unweit Hamm, 1.334 zu Methler bei Hamm und 1406 zuGahrenfeld unweit Dortmund sass u. 1483 u. noch 1604 einen Burg-mannssitz zu Camen unfern Hamm inne hatte. Die Burgmänner zuCamen führten Kornähren im Wappen.

v. Steinen, II. S. 942. Tab. 27. Nr. 3: zehn Kornähren: 4. 3, 2 und 1, ohne Ueberbleibsel des