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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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diensten und der Bekannteste derselben war der früher in der k. pr.Armee gestandene Heinrich Rudolph v. Yasold, welcher als k. poln.und kursächs. Generalmajor mit dem v. Fink'schen Corps 1759 ge-fangen wurde. Später trat derselbe in k. dänische Dienste.

v. Gleichenstein, Nr. 95: mit einer kleinen Stammtafel. Brückner, Kirchen- und Schuleli-Staat d. H. Gotha, II. 3. Stck. S. 10, 17 und 40 und III. 4. Stck. S. 71. v. Hellbach, II. S. 634. N. Pr. A.-L. IV. S. 202. Freih. v. Ledebur, III. S. 54 Siebmacher, V. 100. Nr. 10: Vasold,Fränkische Linie und 139, Nr. 5: Thüringische Linie.

Vaterweis (Schild geviert: 1 Blau ohne Bild; 2 in Silher aufeinem grünen Hügel eine schwarze, rechtssehende Henne; 3 in Silberein schwarzer, nach rechts gekehrter, streitender Löwe und 4 inBlau ein goldener und brauner Berg). Reichs-Adelsstand. Diplomim kursächs. Roichsvicariate vom 2. Oct. 1790 für die Töchter desherz, sachs. - weimarschen Regierungsraths Ernst'Wilhelm Vaterweis:Ernestine Luise Auguste, vermählte v. Hopfgarten und JohannetteFriederike Wilhelmine Vaterweis.

Handschriftliche Notizen.

Vechelde, Veebtelde (in einem nach der rechten Seite gelehnten,silbernen Schilde ein schrägrechter, schwarzer Balken, belegt mit dreigoldenen Rosen mit rothen Butzen). Die Gebrüder Hermann unddrei Albrecht v. Vechelde erhielten mit ihrem Vetter, Hermann v.Vechelde, vom K. Sigismund 1437 einen Gnadenbrief, durch welchenihr hergebrachtes Wappen bestätigt und vermehrt wurde. Nachdiesem Briefe sollte von dem Wappenin allen ritterlichen Sachen"Gebrauch gemacht werden und Freih. v. d. Knesebeck, welcher S.381 83 diesen Wappenbrief wörtlich mitgetheilt hat, nimmt an,dass ein solcher Brief aus dem 15. Jahrh. unstreitig einer Adelserlie-bung gleich zu achten wäre, wenn nicht die Empfänger des Diplomsschon in demselben, als mit dem Prädicatevon" versehen, aufgeführtwären. Hiernach ist dasselbe als Adels-Erneuerungdiplom mit Be-stätigung u. Verbesserung des Wappens anzunehmen lleichsritter-stand. Diplom von 1437 vom Iv. Sigismund für Hermann v. Ve-cheld's Sohn für sich und für seine Nachkommen, mit Bestätigungdes von der Familie längst geführten Wappens. Altes, vormalsYecheld, Vechelt, Veclitelt und Vechtelde geschriebenes Adelsge-schlecht der Stadt Braunschweig, welches von braunschweigischcnGeschichtsschreibern seit dem 13. Jahrhunderte mehrfach genanntwurde. Wahrscheinlich verliess dasselbe um die erwähnte Zeitseinen unweit Braunsclrweig gelegenen Stammsitz, um in den dama-ligen unruhigen Zeiten den Schutz der Stadt zu geniessen, oder, vonden Bürgern zum Schutze derselben aufgefordert, diesen Schutz zugewähren. Herrmann v. Vechelde, Bürgermeister zu Braunschweig,wurde 1388 vom Herzoge Friedrich zu Braunschweig, w r egen seinergrossen Tapferkeit auf dem Schlaclitfelde bei Wissen an der Allerzum Ritter geschlagen und später, 1437, gelangte der erwähnte kai-serliche Gnadenbrief in die Familie. Der Stamm blühte in grossemAnsehen fort, bis August Heinrich v. Vechelde, Particulier zu Braun-schweig, 21. April 1864, den hlannsstainm derer v. Vechelde be-