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abstehenden Halskragen tragende, den Ivopf rechtskehrende Jung-frau, welche mit der Hechten eine doppelte Lilie an der mittelstenSpitze des unteren Theils vor sich in die Höhe hält, die linke Handaber umgekehrt in die Seite setzt u. unten in Roth ein sehr schmaler,silberner, schräg links gezogener Balken).— Altes, pommernschesAdelsgeschlecht, welches besonders durch die Gebrüder Johann undAndreas v. Vargin bekannt wurde. Ersterer, vorher Bürgermeisterin Gartz, wurde des Herzogs Bogislaus XVI. in Pommern Kammer-rath, Letzterer aber, zuerst Propst zu Gartz, und dann Doctor derTheologie und Professor, so wie Vice-Superintendent zu Dorpat, starb1664 als 'Bischof in Esthland und Consistorial-Präsident zu Revalim 68. Lebensjahre.
Micrael, S. 536. — Gauhe, I. S.3132. — Zedier, 46. S. 593. — Siebmacher, V. 171. — v.Me-ding, III. S. 700.
Varssum, Vorsliem ( von Blau und Silber dreimal schrägrechtsgetheilt). — Altes, westphälisches Adelsgeschlecht, welches schon1303 zu Varssem im Kirchspiele Unna und 1392 zu Kaldenhoff un-weit Hammer sass, dann andere Güter an sich brachte und noch1724 Erbgesessen zu Soest war und auch Scheidingen unweit Soestbesass.
Freih, v. Ldcbur, III. S. 51. — v. Steinen, Tab. LVII, Nr. 1.
Vasel ( Schild der Länge nach getheilt: rechts in Roth ein andie Theilungslinie angeschlossener, halber rechtssehender, goldenerAdler und links in Blau auf einem grünen, mit einer goldenen Kronebesetzten Berge drei aus letzterer aufwachsende, goldene Aehren mitgoldenen Blättern). Reichsadelsstand. Diplom vom 10. Aug. 1767für Eberhard Andreas Vasel, h. braunschweig. Amtsrath u. Besitzerdes Schriftsassengutes Lehndorf bei Braunschweig. Derselbe warvermählt mit einer v. Witzleben u. starb als h. braunschweig. Drost7. Oct. 1793, so viel bekannt, ohne männliche Nachkommenschaft.
Handschriftl. Notizen. — v. Hellbach, II. S. 634. — Supplem. zu Siebm. W. B. IX. 30.
Vasoldt ( Stammwappen : in Silber auf einem schwarzen Hügelein Pfau und vermehrtes Wappen von 1655: Schild geviert: 1 und4 in Silber ein auf einem Aste stehender, rechtsgekehrter Pfau und2 u. 3 in Roth ein goldener, gekrönter Löwe. Bestätigter Reichs-adelsstand. Diplom vom 25. März 1655 für Georg Heinrich Easolt,gräfl. Waldecksehen Geh. Rath und Ober-Hauptmann der GrafschaftTonna und für den Bruder desselben, Rudolph Easolt, Rathsver-wandten zu Königsberg in Preussen. Letzterer erhielt 28. Sept.1661 vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm zu Brandenburg die Bestä-tigung seines Adels, doch mit einem anderen Wappen, nämlich inSilber zwei schwärze Pfähle. — Altes, auch Fasolt und Yasold ge-schriebenes, schon im 14. und 15. Jahrhunderte vorkommendes thü-ringisches Adelsgeschlecht, aus welchem Ulrich v. Yasold 1316 vondem Grafen Berthold von Henneberg, dem er eine Summe Geld ge-liehen, mit dem Voigtei-Rechte in Pfaffenhausen im Euldaischenbeliehen worden war. Sprossen des Stammes standen in Kriegs-