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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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mit Henriette Freiin v. Süsskind, geb. 1815, aus welcher Ehe, nebenvier Töchtern, zwei Söhne stammen; Freih. Conrad, geb. 1837, k.württemb. Lieutenant a. D. und Begierungs-Beferendar und Freih.Axel, geb. 1851.

Pfaff, Württemb. Plutarch, S. 12628. Cast , Adelsbuch des Kgr. Württemberg, S. 362372. Gcneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1858, S. 71519, 1863, S. 992 9-1 u. ff. Jahrgg. Sieb-macher , IT. 141: Varnbuler, Schweizerisch und V. 282: Die Varnbühler, Lindauisches adeliges Ge-schlecht. W. B. des Kgr. Württemberg, Nr. 148 und S. 40. Kntschke, I. S. 436 38.

Varnliägeu, Yarnliagen v. Ense (in Gold eine gestürzte, inwendiggezahnte, schwarze Schneidezange oder Bremse, deren runder Griffnach oben, die gezahnten Blätter nach unten stehen, mit einem rothenBande, welches drei Schlingen, die eine nach rechts, die andere nachlinks und die dritte nach unten bildet). Altes, schon im 14. Jahr-hunderte begütert gewesenes, niederrheinisches und westphälischesAdelsgeschlecht, welches sich in zwei Linien theilte, in die v. Ense,genannt Yarnhagen und in die v. Ense, genannt Schneidewind (Sny-dewinth) auch v. Kegeler. Erstere Linie führte die Schneidezangein Gold, Letztere in Silber). Carl August Yarnhagen, als Schrift-steller sehr bekannt, geb. 1785 zu Düsseldorf ein Sohn des kur-pfalz-bayer. Medicinalraths u. Stadtphysicus Dr. Varnhagen, welchernachher sich in Hamburg niederliess und 1799 starb später k.preuss. Geh. Legationsrath, nahm nach 1810, als k. k. Officier, denalten, ihm durch Abstammung angehörigen Familiennamen: v. Ensewieder an, führte denselben in kaiserl. russischen Diensten fort underhielt nach 1814 erfolgtem Eintritte in k. preuss. Staatsdienste diekönigliche Bestätigung des von ihm wieder angenommenen vollenF amiliennamens.

N. Pr. A.-L. V. S. 458 und 59. Freih. v. Ledebur , I. S. 205: v. Ense. Siebmacher, II.114: Ense, NiederrheinlUndisch. v. Steinen , Tab. MI. Nr. 2: v. Ense. Löbens, Elemcntar-Werkchcn, 2. Sammlung, Nr. 45 und S. 58: v. Ense. Kneschlce, I1T. S. 432 und 33: V. v. E.

Varel, Varell. Altes, freiherrliches, ehemals ostfriesländisches,nachher bayerisches, fränkisches und oldenburgisches Geschlecht,als dessen gleichnamiges Stammhaus Schloss und Herrschaft Varelan der Jahde genannt wird. Die eine Linie des Geschlechts, welcheEinige für den ganzen Stamm gehalten haben, ging mit Hajo, Häupt-ling zu Varel 16. Febr. 1481 aus, worauf, in Folge einer früherenZusage, (Graf Gert zu Oldenburg die Herrschaft Varel in Besitz nahm.Eine andere Linie im Jeverschen, die sich v. Varell schrieb, blühtefort und zu derselben gehört Edo Hildericus v. Varell, geb. 1533 zuJever und gestorben 1599 als Doctor der Theologie und Professor zuAltorf. Einer seiner Söhne war nach Allem Friedrich v. Varell,welcher um 1614 als Fürstlich Beyreuthscher Geh. Bath u. Cauzlervorkommt. Von Letzterem stammten Christoph Adam v. V. 1614,Kammerjunker am bayreutschen Hofe und Georg Christoph v. V. aufTJnter-Steinacli, welcher zu der unmittelbar reichsfreien Kitterschaftam Eheine gerechnet wurde.

Neumark, Neuspiossender Palmbaum, S. 381, Nr. 552. Cauhe, I. S. 26, 34 u. 35. Zedier,46, S. 561. Biedermann, Ganton Gebürg, Tab. 24649.

Vargin, Vargien (Schild quergetheilt: oben in Blau eine auf-wachsende, golden bekleidete und einen ringsum in Falten gelegten,