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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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matriculation der Familie in die Freiherrnclasse der Adelsmatrikeldes Kgr. Bayern ist am 13. Juli 1855 erfolgt.

v. Lang, S. 576. Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 477. Gcneal. Taschenb. der freiherrl.Häuser, 1848, S. 373 und 74, 1857, S. 786 und 87, 1864, S. 880 und 81 u. ff. Jahrgg. W. B. desKgr. Bayern, IX. 19. v. Hefner, II, 65 und S. 61 und IV. 21 und S. 18. Kneschke, II. S. 453und IV. S. 423 - 25.

Untzer, Unzer (Schild von Roth und Gold quergetheilt, miteinem silbernen Greife). Altes, Hallesches Pfännergeschlecht, be-reits 1704 zu Mordal im Saalkreise gesessen. Die Familie brachtein neuer Zeit in Westphalen das Gut Dorneburg im Kr. Bochum ansich, welches nach Bauer 1857 Gustav und Carl v. Untzer besassen.Um diese Zeit stand ein Hauptmann v. U. im k. preuss. 17. Infant. -Regimente und in Berlin lebte ein Kammergerichtsrath v. Untzer.

Freih. v. Ledebur, III. S. 46. v. Dreyhawpt , Tab. 30. Suppl. zu Siebm. W. B. IX, 30.Nr. 6: v. Unzer.

Unverfaerth (Schild durch ein goldenes, stehendes Kreuz, wel-ches in der Mitte mit einem schwarzen Adler belegt ist und in dessenvier Armen je drei mit den Spitzen nach der Mitte gekehrte, rotheHerzen liegen, in vier Felder getheilt: 1 und 4 in Silber eine rotheRose und 2 und 3 in Blau eine silberne Lilie). Reichsadelsstand, inKur-Brandenburg bestätigt. Adelsdiplom vom 15. Febr. 1692, nachanderer Angabe vom 14. Febr. 1699 für Joachim Martin Unverfaerth,Kurbrandenburgischen Geh. Rath u. Kanzler des Fürstenthums Min-den u. Bestätigungsdiplom vom 13. Sept. 1699. HalberstädtschesAdelsgeschlecht, in welches schon 1544 vom K. Carl V. MatthiasUnverfaerth, Kurbrandenburg. Kanzler, einen kaiserlichen Adelsbriefgebracht, doch hatte die Familie von demselben keinen Gebrauchgemacht. Johann Matthias v. Unverfaerth wurde später Canzlerdes Fürstenthums Halberstadt u. war zuletzt herz, meklenburg. Geh.Raths-Präsident, hatte 1714 in Pommern die ehemals v. Steinwehr-schen Lehen Schwessow mit Zubehör gekauft und besass auch dieGüter Hemitz u. Kopplin. Derselbe hinterliess, neben einer TochterEva Maria v. U., welche die Gemahlin des k. preuss. Generallieute-nants August de la Chevallerie Baron de la Motte wurde, einen Sohn,Daniel Joachim v. Unverfaerth, welcher kurpfalzischer Kammerherrwar und 1747 kinderlos als der Letzte seines Stummes starb.

Müller , Annal. Saxon. S. 647 und S. 662. C. Abels Preuss. Ritter-Saal, Leipzig, 1735, S. 27. N. Pr. A.-L. IV. S. 288. und V. S. 454. Freih. v. Ledebur, III. S. 46. W. B. d. Preuss.Monarchie, IV. 79.

Unverzagt, Herren n. Grafen (Schild geviert, mit Mittelschilde:1 und 4 schräg geviert: oben und unten in Schwarz ein vorwärts-sehender, goldener Löwenkopf und rechts und links in Gold eineschwarze Lilie; 2 und 3 in Roth ein schräglinker Balken und im gol-denen Mittelschilde auf einer schrägrechten, schwarzen Mauer einaufwärtslaufender, schwarzer Hund mit einem eisenfarbigen Panzer).Erbländisch-österreichischer und Reichs-Grafenstand. Diplom deserbl. - österr. Grafenstandes von 1714 und des Reichsgrafenstandesvon 1746 für Ferdinand Ignaz Unverzagt, Freiherrn v. Ebenfurthund Retz, k. k. Kämmerer u. Ländschafts-Ober-Oommissar in Oester-