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durch eine aus dem Schildesfusse bis an den oberen Schildesrand auf-steigende Spitze in drei Felder getheilt: 1 u. 2, rechts und links, inGold ein auswärtssehender, schwarzer Adler und 3, in der Spitze, inBlau ein rechtsgekehrter, goldengekrönter, doppelt geschweifter, sil-berner Löwe, welcher in der rechten Vorderpranke ein Schwert em-porhält, oder auch nach dem Wappenbriefe von 1575: in Schwarzein rechtsgekehrter, doch vorwärtssehender, goldener Löwe, welchermit beiden Vorderpranken einen goldenen, nach oben zu zweimal,einmal rechts und einmal links, geasteten Zweig oder Ast hält undfreiherrliches Wappen: Schild geviert, mit schwarzem Mittelschildeu. in demselben ein gekrönter, doppelt geschweifter, goldener Löwe,welcher in der rechten Vorderpranke einen fünfmal, dreimal rechts u.zweimal links, geasteten, dürren, goldenenBaumstock emporhält. 1 u.4in Blau ein einwärtsgekehrter, doppelt geschweifter, silberner Löwe,welcher in der rechten Pranke ein Schwert hält und 2 und 3 in Goldein einwärtssehender, schwarzer Adler). Erbl.-österr. Freiherrnstand.Diplom vom 4. Mai 1839, oder, nach einer Mittheilung aus der Fa-milie,. vom 5. Oct. 1840 (Tag der Ausfertigung des Diploms) fürFranz Unterrichter v. Rechtenthal, k. k. Appellations-Gerichts-Vice-Präsidenten zu Klagenfurt. — Altes, tiroler Geschlecht, dessen Vor-fahren seit „Schriftgedächtniss" zu den freigesessenen Geschlechterndes Ortes Kaltem in der, den Bischöfen zu Trient zustehenden Graf-schaft Bötzen gehörten. Die daselbst als Gastaldi (Richter) von denBischöfen aus dem Adel bestallten Familien setzten dem Orte wiederSub-Gastaldi, oder Unterrichter, vor und als Herzog Friedrich v.Tirol 1415 Kaltem von Trient zu Lehen empfing, blieb der durchmehrere Generationen fast ununterbrochene, von dem Vorfahren desGeschlechts geführte Amtstitel den Rachkommen als Familiennameeigen. Räch v. Lang erhielt die Familie 14. Aug. 1575 einen Wap-penbrief u. in der Person des Christoph Valentin Unterrichter, Obcr-Oesterreichischen Regierungs-Advocaten und Viertels-Vertreter ander Etsch, 22. Rov. 1732 den erbl.-österr. Adelsstand, mit: v. Rech-tenthal, v. Ilefner dagegen glaubt, dass die Familie 1575 mit demPrädicate v. Rechtenthal den Adel und 1733 eine Bestätigung des-selben mit Wappenvermehrung erhalten habe. Räch Allem wurde1575 ein Wappenbrief und 1732 der Adel verliehen. Der Stammblühte fort und zu den Rachkommen gehörten in neuer Zeit: FranzUnterrichter Freih. v. Rechtenthal, geb. 1775 zu Kaltem in Tirol •—Sohn des Joseph U. v. R., Verordneten des Tiroler Herren- und Bit-terstandes, aus der Ehe mit Barbara v. Gummer — k. k. Geh. Rath,Landstand in Kärnten und Tirol und vormaliger Präsident des inner-österr.-küstenländisch. Appellations- und Oriminal-Obergerichts zuKlagenfürt, venu. 1807 mit Josephine de Drouin de la Verte, gest.1854, aus welcher Ehe, neben drei vermählten Töchtern, zw r ci Söhneentsprossten: Freih. Carl, geb. 1816, k. bayer. Kämmerer und Freih.Otto, geb. 1818, Gutsbesitzer auf Rechtenthal in Südtirol. Freih.Carl vermählte sich 1845 mit Amalia Putzer Edlen v. Reibegg, auswelcher Ehe, neben drei Töchtern, acht Söhne stammen. — Die Im-