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Unger (Schild der Länge nacli getheilt: rechts in Blau ein aufeinem grünen Hügel stehender, vorwärtssehender Ungar in rother,mit Gold besetzter llusarenkleidung, welcher die gebogene Rechteausstreckt und die Linke in die Seite stemmt und links in Silber zweimit den Spitzen nach oben gekehrte, ins Andreaskreuz gelegte, gefie-derte, rothe Pfeile). Reichsadelsstand. Diplom vom 8. Jan. 1776für Johann Friedrich Unger, herz, braunschw. Geh. Justizrath. -—Glieder der Familie standen in neuer Zeit in der k. prcuss. Armee.
Braunschw. Anzeiger, 1776. — v. Hellbach, IT. S. G25. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 281. —Freih. v. Ledebur, III. S. 44. — Hannov. IV. B. F. 5 u. S. 14. — Kneschke, I. S. 833. — v. Hef-ner, Hannov. Adel, Tab. 32.
Unger. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1780 für FranzCarl Unger, Stabschirurgus bei dem dritten k. k. Artillerie-Regim.
Mcgerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 476.
Unger, Edle v. Löwenberg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1794 für Franz Anton Unger, Mährischen Cameral- und Kriegs-Zahl-Amts-Cassier, mit Edler v. Loewenberg.
Mcgerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 476 und 77.
Unger, Ungar v. Loewenfeld (in Blau über einer Zinnenmauerein wachsender, goldener Löwe, welcher in den Vorderprankeneinen Pfeil hält). Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 20. Mai1573 vom K. Maximilian II. für Johannes Hungar, mit dem Zusätze:v. Löwenfeld und Bestätigungsdiplom des Adels der Familie vom29. Mai 1597 vom K. Rudolph IL — Johann Thomas Unger v. Loe-wenfeld, geb. 1662 zu Ratibor, starb als k. k. Hauptmann 25. Dec.1717 zu Freistadt in Schlesien.
Freih. v. Ledebur, III. S. 44.
Unger, Ungar v. Rittersburg und Unger v. Wallborn, Edle v.Rittersburg, Ritter. Böhmischer Ritterstand und Böhmischer alterRitterstand. Ritterdiplom von 1701 für die Gebrüder Ernst Ignazund Christian Ferdinand Ungar v. Rittersburg und Diplom des altenböhmischen Ritterstandes von 1708 für Ernst Ignaz Ritter Ungar v.Rittersburg, mit: Ungarn v. Wallborn und Edler v. Rittersburg.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 219.
Ungeratlien, Ungeraten (Schild durch eine bis zur Mitte aufstei-gende Spitze und eine bis zur Mitte herabgesenkte Linie in drei Fel-der getheilt: Rechts Silber, links blau und unten Roth und in jedemdieser Felder ein goldener Dreschflegel, die mit den Stielen in derMitte zusammentreffen und in Gestalt eines Schächerkreuzes aus ein-ander fallen). Altes, schlesisches, im Jauerschen Fürstenthume sess-haft gewesenes Adelsgeschlecht, welches bereits 1393 zu Rosenauunweit Liegnitz und 1530 zu Ivniegnitz bei Nimptsch fest sass.
Lucae, Schles. Denkwürdigk. S. 976. — Sinapius, I. S. 1010. — Freih. v. Ledebur, III. S. 44.— Siebmacher, I. 70: Die Ungeraten, Schlesisch und III. 67.
Ungern-Sternberg, Freiherren (Schild geviert, mit silbernemMittelschilde und in demselben ein auf einem grünen Dreihügel ste-hender, goldener Stern. 1 und 4 in Blau drei, 2 und 1, goldene
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