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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Staatsminister, hatte vier Sölme, welche nur den Namen: v. Unfriedeführten. Die Familie sass 1693 in der Neumark unweit Friedebergzu Breitenwerder und Mehrenthin, war auch 1701 und 1706 mit demErblehnrichter-Gute zu Lobigs belehnt worden und war auch nachSchlesien und Ostpreussen gekommen. Friedrich v. Unfried starb1732 als neumärkischer Regierungsrath und später stand noch einMajor v. Unfried, welcher aus Pommern stammte, in dem RegimenteGraf Anhalt zu Liegnitz.

Nova literar. German, 1706. S. 97. Sinapius, I. S. 1009 und IT. S. 1089. Gauhe, T. S. 2250:im Artikel Schulten. Zedier, 49. S. 1289 91. N. Pr. A.-L. IV. S. 286 und 87. Freih. v.Ledebur, III. S. 44. W. 13. der Preuss. Monarchie, IV. 79.

Ungar v. Raab, Ritter und Freiherren. Böhmischer, alterRitter- und erbl.-österr. Freiherrnstand. Ritterdiplom von 1737 fürFranz Leopold Ungar, mit: v. Raab und Freiherrndiplom von 1764für Johann Ungar v. Raab, Hauptmann im k. k. Infanterie-RegimenteLeopold Graf Palffy.

Megerlt v. Mühlfeld, S. 91 und Erg.-Bd. S. 219.

Ungelter, Ungelter v. Deissenhausen, Unigelter (Schild geviert:

1 und 4 von Schwarz, Roth und Silber zinnenweise quergetheilt und

2 u. 3 in Roth ein vorwärtssehender Mann in schwarzer Kleidung mitnach links spitz herabhängender, oben mit sieben goldenen Knöpfenbesetzter, roth aufgeschlagener, schwarzer Mütze u. mit auswärts ge-bogenen Beinen, welcher mit beiden Händen die Mundwinkel auseinander zieht). Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 10. Mai 1562 fürChristoph Ungelter, Herrn von Theussenhausen, kaiserl. Rath undTaxator der Reichshofeanzlei. Altes, ulmisches, adeliges Patricier-geschlecht, welches schon im 14. Jahrh. im Ritterstande vorkam.Wilhelm Ungelter v. Theussenhausen wird bereits 1386 urkundlichgenannt und Walter v. Ungelter war von 1476 bis 1489 Burgvogtzu Helfenstein. Alte Besitzungen der Familie waren: Theussenhausen,Erbishofen, Waldstetten (österr. Lehen), Gross-Küssendorf (ulmerLehn) u. s. w. Wegen des Ritterguts Ober-Stotzingen, welches diev. Ungelter länger besassen und welches erst in neuerer Zeit an dasgräfliche Haus v. Maldeghem durch Kauf gelangte, war das Ge-schlecht der unmittelbaren Reichsritterschaft im schwäbischen CantonDonau einverleibt, trat aber durch den Yerkauf dieser Besitzung ausdem ritterschaftlichen Verbände. Der Stamm blühte fort undHaupt des freiherrlichen Hauses war zu Cast's Zeiten (1844): Nepo-muk Freih. v. Ungelter, geb. 1796, k. württemb. Lieutenant a. D.,venu, mit Josephe Freiin v. FYeiberg-Oepfingen, geb. 1797. Alsdie drei Brüder des Freih. Neponmk wurden, neben einer Schwester,Freiiii.Josepha, geb. 1795, aufgeführt die Freiherren: Anton, geb.1805, venu. 1836 mit Emilie Freiin v. Pflummern, geb. 1813, Franz,geb. 1808 und Carl, geb. 1812.

Bucelini Stemmt. P. I. v. Hattstein, III. S. 588 41: nennt in den Stammtafeln die letztenGenerationen: Ungeltcr Freiherren v. Deissenhausen. Gauhe, 1. S. 2685: Umgelter v. I). Zedier,49. S. 974. Gast, Adelsb. d. Kgr. Württemberg, S. 483 u. 84. Siebmacher, 209: Die Ungelter,Ulm. adel. Patricier und III. 112: Die Ungelter v. Deissenhausen und Supplem. IV. 27: F. -H, v. U. v. Meding, II. S. 621 und 22. Tyroff, II. 20: Ungelter F. H. v. Deissenhausen. W. B. desKgr. Württemberg, Nr. 162 und S. 43. Kneschkc, II. S. 449 und 50.