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1817, k. k. Lieutenant in d. Ä., Rudolph, geb. 1819, k. k. Oborst-lieutenant, Maximilian, geb. 1822 und Otto, geb. 1826, grossh. bad.Bittmeister, verm. 1855 mit Wilhelmine Freiin v. Türckheim zuAltdorf, geb. 1824, aus welcher Ehe zwei Söhne entsprossteil: Wil-helm, geb. 1856 u. Rudolph, geb. 1859. — Von dem Bruder des Freih.Hans, dem Freih. Christian Friedrich, gest. 1846, Herrn zu Orsch-weiler, Liel, Au u. s. w., k. k. Major in d. A., stammen aus der Ehemit Maria Elisabeth Freiin v. Baden, geb. 1785 und verm. 1821,zwei Söhne: Freih. Carl, geb. 1823 und Freih. Bruno, s. oben, geb.1826, welcher als Testaments-Erbe seines mütterlichen Oheims, desCarl Freih. v. Baden, des Letzten seines Geschlechts, den Hamen;v. Türckheim, genannt v. Baden erhielt und, wie angegeben, in denFreiherrnstand des Grossh. Baden versetzt wurde. Derselbe vermähltesich 1861 mit Emma Freiin v. La Roche, Edle Herrin v. Starkonfels,geb. 1836, aus welcher Ehe ein Sohn stammt: Max, geh. 1861—Hauptder jüngeren, Strassburger Linie war in letzter Zeit Freiherr Fried-rich, geb. 1780, gest. 1850, Präsident des Consistoriums der Augs-burger Confession zu Strassburg, verm. 1813 mit Friederike Grf.v. Degenfeld-Schonburg, geb. 1796, aus welcher Ehe, neben einerTochter, Freiin Franzisca, verm. Grf. v. Eckbrecht-Dürckheim-Mont-martin, geb. 1816 und verm. 1848, ein Sohn lebt: Freih. Adolph,geb. 1825, garde general adjoint des forets. Ueber die Nachkom-mensohaft der Brüder des Freih. Friedrich, der Freiherren Carl, Wil-helm und Heinrich, sind die genealog. Taschenbb. der freih. Häusernachzusehen.
Jostersheims Elsass. Chronik, I. S. 17. — Huiflbracht, Tab. 136. — v. Hcittstein, T. S. 349 undII. S. 2. — Zedier , 45. S. 1707 und 8. — Estor, A. Pr. S. 108. I. — Ccist's Adelsb. d. Grossh.Baden, Abth. 2. — Geneal. Taschenb. d. fieih. Häus. 1854, S. 543—48, 1864, S. 870—73 u. IT. Jahrgg.— Tyroff, II. 131: F. H. Turkheim v. Altdorff und Siebenkeess, II. S. 55.
Türklieim, Nebel v. Türklieim, TUrkheim v. Leislern, Freiherren
(Schild geviert mit einem hlauen Mittelschilde und in demselben drei,2 und 1, goldene Sterne. 1 und 4 in Roth ein goldener, rechtssprin-gender Löwe u. 2 u. 4 in Gold ein rechtsgewendeter, geharnischter,aufwachsender Mann mit offenem Visir und rothem Helmbusche, inder Rechten ein Schwert emporhaltend und die Linke in die Seitestemmend). — Erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom 28. Mai1801 für Ludwig v. Türkheim, k. k. Staats- und Conferenz-Rath. —Der Empfänger des Diploms gehörte zu einem, aus dem Mainzischenstammenden und daselbst namentlich schon um 1570 in der StadtBingen in kurmainzischen Diensten vorgekommenen Geschlechte,welches in früherer Zeit Nebel, genannt Türkheimer, hiess. Aus dem-selben erlangten 14. Febr. 1613 die Brüder Balthasar, Hans, Wen-delin und Philipp, die Nebel, genannt Türkheimer, welche, wie ihreYorältern, dem Hochstifte Mainz, besonders im Justizfache, langjäh-rige Dienste geleistet hatten, einen Wappenbrief, den schon früherihr Ahn, Thomas Nebel, genannt Türkheimer, 22. Sept. 1530 er-halten, aber auch wieder im Läufe der Ivriegsereignisse verlorenhatte. — Philipp Johann Nebel, genannt Türkheimer — ein SohnGebhards Nebel und der Anna Schossinger v. Schoss und Enkel des