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ein goldgekrönter und bewehrter, schwarzer Adler, die untereAbtheilung aber besteht aus sechs Querbalken, gleichfalls durchschwarze Fäden getheilt. Von diesen Querbalken ist der erste vonSilber, der zweite rotli mit zwei silbernen Quaderstücken belegt,der dritte silbern, der vierte silbern mit zwei rothen Quaderstückenbelegt, der fünfte silbern und der sechste ebenfalls silbern und miteinem rothen Querbalken belegt. Im dritten, silbernen Querbalkenliegt ein lederbrauner Koller mit Anhänge-Schlosse). Grafenstanddes Kgr. Bayern. Diplom vom 3. Dec. 1816 für Johann KepomukJoseph Florian v. Triva (geh, 1755), k. bayer. Kriegs-Minister, Ge-neral der Artillerie u. Chef des Generalstabes der Armee. Derselbewurde 7. Dec. 1816 in die Grafenklasse der Adelsmatrikel des Kgr.Bayern eingetragen. — Die Familie Triva stammt ursprünglich ausItalien und ist mit der Kürfürstin Adelheid nach Bayern gekommen.Der Adelsbesitzstand der Familie wurde bei Eintragung in die Adels-Matrikel des Kgr. Bayern bis auf deü Grossvater der Gebrüder Jo-hann Ascan v. Triva, geb. 1750, k. bayer. quiesc. Regierungsrathsund Johann Kepomuk v. T., geb. 1755, k. bayer. Kriegsministers:Johann Ascan v. Triva, Hofrath und Geh. Secretair und Pfleger zuVilshofen um 1722, zurück erwiesen.
v. Lang, S. 474 u. Supplem. S. 28. — W. B. d. Kgr. Bayern, II, 39: Gr. v.Tr. u. v. Wölckern,Abth. 2. und S. 74 und 75 und IX. 15: v. Triva.
Troclile (im Schilde eine Kirchenfahne). Altes, lüneburgisches,noch in der ersten Hälfte des 14. Jahrhundert vorkommendes Adels-geschlecht. Dasselbe verkaufte 1312 den Zehnten zu "Wettenbostelunweit Ebstorf an das Kloster 8t. Michaelis zu Lüneburg.
Manecke , Beschreibung des Fürstenth. Lüneburg, II. 11 (24). — v. Meding, III. S. 677.
Trockau, Grosstrockau , s. Gross v. Trockau, auch Frei-herren, Bd. IV. 8. 56 und 57.
Troeltscli, auch Freiherren (Stammw-appen: Schild durch einensilbernen Querbalken, welcher mit einem schmalen, blauen belegtist, quergetheilt. Aus dem oberen Rande des silbernen Querbalkenswächst in die obere Schildeshälfte ein goldener Adler auf und in derunteren Hälfte drei, 2 u. 1, goldene Rosen. Freiherrliches Wappen:Schild geviert mit goldenem, mit einer Freiherrnkrone gekröntenMittelschilde und in demselben der Reichs-Vicariats-Adler. 1 u. 4in Blau ein goldener Adler und 2 und 3 in Roth ein mit silbernenStäben einget'asster, blauer Querbalken, belegt mit drei goldenenRosen). Reichsadels- und Freiherrnstand. Adelsdiplom von 1764und Freiherrndiplom im Kur-Pfalzischen Reichsvicariate vom 1. Oct.1790 für Johann Friedrich v. Tröltsch, gewesenen Reichsvicariats-Ilofgerichts-Assessor und Augsburgischen Stadt-Consulenten und fürdie Brüder desselben: Georg Christian von T._, Bürgermeister undWalfried Daniel v. T., Superintendenten in Kordlingen. - In dieFreiherrnk lasse der Adelsmatrikel desKgr. Bayern wurden eingetragenzuerst die beiden Söhne des Freiherrn Johann Friedrich: JohannThomas, geb. 1775 und Carl Ludwig Wilhelm, geb. 1779, k. k. Ritt-