Trieben. Altes, längst erloschenes, sieiermärkisches Adelsge-schlecht, welches im 12. Jahrh. einen gleichnamigen Markt besass.
Schmutz. IV. S. 215.
Triebenfeld, Triebenfeld-Tripolski (in Roth eine silberne Lilie:Stamm Gozdawa). Im Kgr. Preussen erneuerter Adelsstand. Er-neuerungs- Diplom des der Familie zustehenden Adels vom 14. Nov.1793 für den k. preuss. Iiegierungs - Forstrath Peter Friedrich Trie-benfeld zu Krotoschin. Die Familie war 1812 im Breslauischen zuLeipe, Neudorf, Petersdörf und Schweinern gesessen. Ein Sohn desForstraths v. T. war 1837 aggr. Rittmeister im k. preuss. 2. Ulancn-Regimente.
V. Hellbach, II. S. 602. — N. Fr. A.-L. IV. S. 274. — Freih. v. Ledebur, III. S. 28. — IV. B.der Preuss. Monarchie, IV. 78.
Trientner. Altes, steiermärkisches Adelsgeschlecht, welches im14. und 15. Jahrh. die Herrschaft Lind, den Thurm zu Niederpuchsund andere Güter um Puchs besass.
Schmutz, IV. S. 210.
Triller (Schild rotli und durch eine aufsteigende, gerade, blaueSpitze getheilt. In der Spitze auf grünem Boden ein rechtsgekehrterBär und in den Seitentheilen je ein einwärts gekehrter, gekrönterLöwe, der rechtsstehende einen Schürbalken, der linke einen Zschör-per (grosses Köhler-Messer) haltend. Auf dem Helme wächst zwischenzwei Büffelshörnern ein rechtssehender Köhler auf, welcher denSchürbaum über die rechte Schulter legt). Reichsadelsstand. Diplomvom 28. Jan. 1592 für zwei Gebrüder Triller, Abkömmlinge desdurch. den Prinzenraub so bekannt gewordenen Köhlers GeorgSchmidt, dessen Name in „Triller" verwandelt worden war.
v. Hellbach, II. S. 603. — Joann. Vulpii Plagium Kauffungense in: Triller, der Sachs. Prinzen-raub. Frankf. a. M. 1743. S. 177—254, mit Abbild, d. Wappens.
Trimberg, Grafen. Altes, urkundlich zuerst 1137 vorkommen-des und 1376 erloschenes Grafengeschlecht, welches ursprünglich inWerigau an der linken Seite der fränkischen Saale sass.
Zedier, 45. S. 776. — Biedermann, Canton-Ilhön-Werra, Tab. 442. — Salver, S. 208, 221 und406. — J . A. v. Schultes, diplomatische Geschichte der Reichsdynasten v. Trimberg, mit 17 Beilagen,in Desselben Neuen diplomatischen Beiträgen zur fränkischen und sächsischen Geschichte, Bd. I.Bayreuth, 1792. S. 1—70.
Trippenbach, Ritter. Alter Reichsritterstand. Bestätigungs-diplom des der Familie zustehenden, alten Reichsritterstandes von1705 für Dominik Trippenbach, kaiserl. Forstmeister zu Podiebradund für den Bruder desselben, Ferdinand Franz Trippenbach, kaiserl.Kammer-Fourier. — Die Familie kam nach Meklenburg und von danach Ostpreussen, wo dieselbe Jankowitz bei Osterode und Kanthonund Prilack bei Fischhausen an sich brachte.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 217. — Breill, v. Ledebur, III. S. 28.
Trips, Berglie v. Trips, Grafen, s. den Artikel: Bergh,Berghc, Berge, genannt Trips, Bd. I. S. 345 und 46.
Triva, auch Grafen (Schild ovalrund und silbern, durch einenschmalen, schwarzen Faden quergelhoilt. In der oberen Abtheilung