meister, und dann die drei Sohne des Freih. Walfried Daniel, dieGebrüder: Christian Friedrich, geb. 1780, k. bayer. Landrichter zuDünkelsbühl, Carl Wilhelm, geb. 1783, Ober-Administrator der k.Bayerschen Schlesisch-Polnischen Güter und Friedrich Albrecht, geb.1789. — Ein Sprosse des Stammes: Dr. med. v. Tröltsch, Professoran der Universität Würzburg, ist in neuerer Zeit, namentlich als Oh-renarzt und durch Herausgabe des Werkes „Handbuch der Ohren-heilkunde. Dritte Auflage, Würzburg, 1867" zu ihn sehr ehrendemRufe gelangt.
Beischlages Beiträge zur Nördlingischen Geschichte, worin die Nördlingisohen Epitaphien enthalten, gesammelt. Nördlingen, 1801. S. 446—507. — v. Lang, S. 284. — Supplcm. zu Siebm. W.BXI. 17: v. Tröltsch. — W. B. des Krg. Bayern, IV. 29 und v. Wölckern, Abth. 4. S. 68 und 69Frh. v. Tr.
Tröndlin v. Greiffenegg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1707 für Johann Adam Tröndlin, Vorderösterr. Salz-Contrahenten,mit v. Greiffenegg.
Megerle v. Miihlfeld, Erg.-Bd. S. 475.
Trohe, auch Freiherren (in Schwarz drei mit den Spitzen in derAIitte des Schildes einander berührende, oder zusammen gesetzte,silberne Herzen, die oberen schräg gegen die Oberwinkel des Schil-des gekehrt, das untere gestürzt). — Altes, unmittelbar reichsfreiesAdelsgeschlecht am Rheine, welches um 1254 bekannt war und vonSiebmacher und von v. Hattstein zum Hessischen Adel gerechnetwurde. Humbracht beginnt die Stammreihe mit einem Anonymus1254. Von den Nachkommen war 1444 Kraft v. Trohe Burggrafzu Gelnhausen; Hartmann v. Trohe nannte sich 1484 Gau-Erb - undBaumeister zu Redelheim; Helena v. Trohe war um 1540 Priorindes Klosters Canstorff in der Wetterau und Jürge und Philipp Ge-brüder v. Trohe waren Domherren zu Mainz, Letzterer, gest. 1596,war zugleich Chorherr zu St. Alban und Ersterer war ihm schon1546 im Tode voraus gegangen. Philipp Heinrich v. T. beschlossmit seiner Tochter, Anna Elisabeth v. T., um die Mitte des 17. Jahr-hunderts das ganze Geschlecht in männlicher und weiblicher Linie.
Hiimlraclit, Tab. 275. — Gauhe, I. S. 2597. — Zedier , 42. S. 2056. — Sielmacher, I. 135.':v. Troye, Hessisch. — v. Meding, I. S. 617.
Troje, Troye v. der Woldenburg (Woldenberg) (in Blau ein sil-bernes Einhorn). Altes, früher in Pommern, im Brandenburgischenund in Ostpreussen begütert gewesenes Adelsgeschlecht, welchesMicrael zu den Familien zählt, aus welchen vor Alters die Sachsenjährlich die zwölf Vier-Herren erwählten. Benno v. Troye soll um996 Bischof der Sachsen gewesen sein und Degener v. Troye sichschon im 11. Jahrh. in der Schweiz ansässig gemacht haben. InPommern sass das Geschlecht bereits 1391 zu Chanz im Cammin-schen und 1406 zu Wartow im Usedom-Wollinschen und im Bran-denburgischen 1577 zu Woldenberg unweit Friedeberg, von welchemSitze die Familie den Beinamen annahm. Später kam dieselbe nachDänemark, wo sich um 1715 ein k. dänischer Vice-Admiral im dama-ligen Kriege auszeichnete, so wie nach Ostpreussen. In Pommern
Kneschke , Deutsch. Adels-Lex. TX. 18