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Triangi zu Litscli und Madernbourg, auch Freiherren u. Grafen
(Stammwappen: in Roth eine aufsteigende Spitze und in derselbendrei Engelsköpfe). Erbl.-österr. Ereiberm- und Grafenstand. Erei-herrndiplom von 1781 für Eranz -Hieronymus v. Triangi zu Litsehund Madernburg (Madernbourg) r Oberösterr. Regierungsrath undLandmann in Tirol. In neuerer Zeit ist auch in diese alte, tirolischeEamilie der Grafenstand hinzugekommen und Anton und Joseph Gr.Triangi zu Litseh und Madernbourg wurden Rittmeister in der k. k.Cavalerie. Zu den älteren Sprossen des Stammes gehörte Carl Leo-pold v. Triangi (Trianghi), welcher 1722 Canonicus zum HeiligenKreuze in Breslau war.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.- Bd. S. 109. — Militair-Schemat. d. Oestcrr. Kaiserth. — Freih. v.Ledebur, III. S. 27. — Siebmacher, IV. 182.
Tribolet, Tribolet - Hardy (Tribolet: in Blau zwei übereinandergelegte Sparren u. Tribolet-IIardy: im Schilde ein mit einem Kreuzebelegter Sparren, und unter derselben ein aufwachsender Löwe).Französischer Adelsstand. Diplom vom 8. Oct. 15813 für Jean JacquesTribolet, Capitain der Schweizer-Garde, gebürtig aus dem Fiir-stenthume Eeuenburg — Gottfried v. Tribolet, Staatsrath zu Kenf-ckätel, wurde 1798 k. preuss. Kammerherr und lebte noch 1845, inwelchem Jahre Carl Ludwig Friedrich v. Tribolet Mitglied des Ge-richtshofes zu Heufchätel und der Abtheilung für Justiz und Polizeiwar. — Die Eamilie wurde auch" in die Adelsmatrikel des Kgr.Bayern eingetragen und zwar in der Person des Claudius Peter v.Tribolet, geb. 1762, k. bayer. w. Raths und expedirenden Geh. Se-cretairs des Ministerium der Finanzen.
V. Lang, S. 573. — N. Fr. A.-L. IV. S. 274. — Freih. v. Ledebur, III. S. 27. — W. B. desKgr. Bayern, IX. 15.
Tribsees '(in Roth ein grüner Kranz mit acht Lilienblättern).Altes, pommernsches Adelsgeschlecht, aus welchem noch 1602 zweimännliche Sprossen am Leben waren. Dasselbe sass in Heu-Vor-Pommern 1253 zu Grenzin bei Franzburg, 1270 zuDrechow, Flemen-dorf und Tribohm, 1279 zu Voigtdorf, 1511 zu Gransebieth und noch1626 zu Zarrentin unweit Grimme.
Freih. v. Ledebur, III. S. 27 und 351. — Pommernsches W. B. ftl. Tab. 52 u. 53. Nr. 5 u. 6.
Triebeneck, Freiherren (im goldeneingefassten, rothen Schildeein rechtsgekehrter, vorwärtssehender Luchs von natürlicher Farbe).Erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom 31. Mai 1616 für Erasmusv. Triebeneck. Steiermärkisches Adelsgeschlecht, welches die gleich-namige und die schwarzensteinsche Herrschaft besass.
Schmutz-, IV. S. 216. — Siebmacher, I. 49: v. Triebeneck, Steyrisch.
Ti'iebel (in Blau ein achteckiger, mit einem rothen Kreuze be-legter, silberner Stern). Reichsadelsstand. Diplom von 1764 fürAdam Christoph Valentin Triebet, Director des Stiftes zu Langendorfbei-Zeitz. Die Erhebung wurde in Dresden 3. Juni 1765 amtlich be-kannt gemacht. Der Empfänger des Diploms wurde 1771 zum Ober-* Consistorial-Rathe bei den drei Schlesischen Ober-Consistorien er-nannt.
Ilandschriftl. Notiz. — Freih. v. Ledebur, III. S. 27 u. 351. Suppl. zu Siebm. W.B. XI. 17.