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und Karausche bei Trebnitz ansässig. Später, 1720, war Schlano-witz unweit Wohlau und 1749 noch Pirschen bei Trebnitz in derHand der Familie.
Sinapius, II. S. 981 und 82. — Gauhe, II. S. 1185. — Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 222:Weisshaupt Ritter v. Trauwitz. — v. Hellbach, II. S. 600. — Freih. v. Ledebur, III. S. 25. —v. Meding, III. S. 676 und 77. — W. B. der Sachs.. Staaten, X. 89.
Travelmann (Schild von Gold, Blau und Silber in drei Theilequergetheilt, ohne Bild). Münstersche Erbmänner, welche schon 1362zu Wervoldink, 1379 zu Brughehus, Ebbeldinlc u. Suthorp und noch1600 zu Rewinghof und 1610 zu Amelingbüren angesessen waren.Die Familie gehörte auch zu der Lübeckschen Ritterschaft.
Freih. v. Ledebur, III. S. 25.
Trebis. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht, aus welchem
Hans v. Trebis auf Grossneuhausen an der Lossa im Weimarschen
noch 1560 zu den Stolbörgischen Lelm-Leuten gehörte.
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Freih. v. Ledebur, III. S. 25.
Trebnitz (im Schilde eine blaue Hose: Stamm Poray). Ein zudem in Ost- u. Westpreussen begüterten Adel gehörendes Geschlecht,welches in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zu Fehlau,Kobulten, Krämershof, Mengen, Storlus und Jelenice sass.
Freih. v. Ledebur, III. S. 25.
Trebra (in Schwarz zwei schrägrechte, goldene Balken). Altes,sächsisches, besonders thüringisches und mansfeldisches Adelsge-schlecht, welches schon 1207 genannt wurde und später auch nachFranken, Pommern und Ostpreussen kam. Dietrich v. Trebra unter-zeichnete 1225 eine Querfurtsche Verleihung einiger Güter zu Rie-denbutg an das deutsche Ordenshaus zu Halle; Friedrich v. T. begabsieh 1227 mit dem Landgrafen Friedrich dem Frommen in das ge-lobte Land und Martin v. T. kommt 1240 bei Bestätigung einesKaufes des Klosters Dobrilugk vom Markgrafen Heinrich dem Er-lauchten als Zeuge vor; Eckard v. T. war 1250 Landcomthur desdeutschen Ordens in Thüringen und Heinrich v. T. 1270 markgräfl.meissenscher Protonotar (Kanzler). — Die ordentliche Stammreihebeginnt Yal. König mit Albrecht v. Trebra, Amtmann zu Sachsen-burg, um 1403 und als Stammhaus wird das schon in sehr früherZeit vorgekommene Rittergut Riedel - - und Ober-Trebra an der Ilmim Weimarschen angenommen, auch wird bereits 1225 im Schwarz-burgischen ein den Kamen der Familie führender Sitz genannt. —Von Albrecht's v. T. Rachkommen wurden namentlich bekannt.:Hans Caspar, welcher 1678 als kaiserl. Rittmeister starb, nachdemer die katholische Religion angenommen; Hans Friedrich, Bruderdes Vorigen, Landes-Aeltester des Fürstenthums Querlürt, gest. 1701und zwar mit Hinterlassung eines Sohnes: Caspar Friedrich aufReinsdorff, gest. 1714 als herz. Sachsen-weissen!. Oberstwachtmeisterund Commandant zu Heldrungen und Vater zweier Söhne: ChristophFriedrichs auf Braunsroda, Kammerjunkers am herz. Hofe zu Weimarund Caspar Wilhelms auf Reinsdorff, Kammerjunkers am h. weissen!