Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Balken. Schwedischer Adels- und Freiherrnstand und Adelsstanddes Kgr. Sachsen. Schwedisches Adelsdiplom vom 31. Mai 1684für Hermann Georg Trautvetter und Freiherrndiplom vom 2. März1720 für Johann Reinhold v. Trautvetter und k. sächsisches Adels-diplom vom 23. Mai 1825 für Friedrich Wilhelm Trautvetter, k.sächs. Holrath u. Agenten bei der k. sächs. Gesandtschaft in Peters-burg. — Die aus Schweden stammende Familie v. Tr. wurde auchin Ostpreussen und Pommern begütert und sass zu Görken unweitMobrungen und 1733 im Franzburgischen zu Batevitz u. Hohendorf.Einem anderen Geschlechte gehörte der Empfänger des k. sächs.Adelsdiploms von 1825 an, doch giebt auch letzteres das oben be-schriebene Wappen an. — Friedrich Wilhelm v. Tr. war 1782 zuWitzelrode in Sachsen Meiningen geboren.

Handschriftl. Notizen. — Freih. v. Ledebur, III. 24 u. 351. — Schwed. W. B. 180: Freih. v. T.— W. R. d. Sächs. Staaten, VIII. 58: v. Tr.

Tranttweiler v. Sturmhag. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplomvon 1813 für Joseph Trauttweiler, k. k. Oberstwachtmeister, mit:v. Sturmhag (Sturmbegg). Der Stamm blühte fort: Joseph Trautt-weiler v. Sturmbegg war in neuester Zeit k. k. Lieutenant.

Flegerle v. Miüilfeld , S. 275. — Militair-Schematism. des österr. Kaiserthums.

Trautzsclien ( in Schwarz drei silberne Querbalken). Adels-stand des Kgr. Sachsen. — Die sächsische Familie v. Trautzsehenstammte aus dem Stammhause Wittgendorf bei Zeitz u. zu derselbengehörte der in kursächs. Militärdiensten stehende Hans Carl Hein-rich v. Trautzsehen, welcher 1798 Oberst u.Gouvernements-Adjutantin Dresden wurde. Der letzte Sprosse des Geschlechts, der lc. sächs.Major v. Trautzsehen — wohl der Sohn des eben genannten Oberstenv. T. — hatte im Testamente gewünscht, dass sein Pflegesohn, CarlFriedrich Siedel, k. preuss. Hauptmann a. D. und Lehrer im Plan-zeichnen an der k. sächs. Forstacademie zu Tharand, Wappen undHamen der Familie v. Trautzsehen fortführen möge, welcher Wunschdenn auch vom Könige Friedrich August I. von Sachsen durch Diplomvom 20. Jan. 1821 erfüllt wiTVde. Von den Nachkommen des Stiftersdes neuen Stammes wurde Otto Carl Hermann v. Trautzsehen im k.sächs. Steuerwesen bedienstet und Rudolph Hans v. T., Beamter dersächs.-böhmischen Staatseisenbahn.

Handschriftl. Notizen. — W. B. d. Sächs. Staaten, IV. S9. — Kneschlce, IV. S. 414.

Trauwitz, auch Trauwitz - Weisshaupt , Weishaupt Ritter v.Trau witz (Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein schwarzer Adler und2 und 3 in Roth ein grüner Lorbeerkranz und in der Mitte desselbenein geharnischter, mit einem Pfeile bewaffneter Arm). Böhmischeralter Adels- und Ritterstand. Diplom des böhmischen alten Adels-standes vom 25. Dec. 1666 für Johann Lorenz Trauwitz und Ritter-diplom vom Ith Oct. 1702 für Johann Heinrich Weisshaupt, Gutsbe-sitzer in Schlesien, mit: v. Trauwitz. — Johann Laurentius v. Trau-witz hatte 1656 das Indigenat in Ungarn erhalten und machte sichdann in Schlesien mit zwei Rittergütern: Bischkowitz bei Nimptsch