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Hofe; Caspar Wilhelm, um 1680 kursächs. Oberstlieutenant; Curt,früher Rittmeister in den ungarischen Kriegen, später, 1637, ge-storben als Gräflicher Burggraf zu Mansfeld und Adam Heinrich v.Trebra, h. sachs. weissenf. Ober-Schenk, welcher 1717 die Heldrun-gische Linie schloss und seine Güter: Braunsroda und Brettleben andie Vettern der Querfurt-Mansfeldischen Linie yerfällte. — In letz-terer Linie hat der Stamm in Sachsen und Preussen dauernd fortge-blüht und in beiden Ländern waren Sprossen desselben bedienstet.In Sachsen, wo das Geschlecht das Rittergut Polenz bei Grimmaund Ober-Forchheini p. r. an sich gebracht, zeichnete sich dasselbenamentlich durch Friedrich Wilhelm v. Trebra aus, welcher in den80er Jahren des vorigen Jahrh. kursächs. Berghauptmann war undnoch in neuer Zeit lebte in Ober-Forchheim Carl Heinrich Hiero-nymus v. T., welcher 1818 als k. säehs. Hauptmann in die Armee-Reserve versetzt wurde und in Dresden als Privatmann Hans Eduardv. T. In Sachsen hat übrigens laut amtlicher Bekanntmachung vom28. Jan. 1854 der Oberförster Johannes v. Trebra zu Schneeberg dieKönigl. Erlaubniss erhalten, mit seinen Rachkommen den Kamen „v.Trebra-Lindenau" annehmen und führen zu dürfen u. mit dem ange-stammten Wappen das Lindenauische Wappen zu vereinigen. — ImKgr. Preussen, wo mehrere Familienglieder und unter diesen nament-lich der frühere Oapitain im Generalstabe v. T.; um 1839 Major im5. Infant.-Regim., in der Armee gestanden, waren 1857 nach Rauerim Kr. Eckartsberga noch begütert: die Gebrüder Bartholomaeus,Eduard und Robert v. Trebra auf Braunsroda und Brettleben unddie Gebrüder Carl Gottlob Heinrich Hieronymus v. Trebra, Haupt-mann und Johann Oscar v. T. auf Reinsdorf.
Spangenberg, Adelssp. II. S. 209. — Valent. König, IIT. S. 1120 — 41. — Gauhe, I. S. 2593 u.94. — Zedier, 45. S. 321 30. — Biedermann, Canton Ottenwald, Tab. 341. — v. Uecktritz, Ge-schlechts -Erzählungen, I. Tab. 11 und 12 und Desselben diplomat. Nachrichten von 16G3 —1785 ausverschiedenen Kirchenbb. VII. S. 07 — 70. — N. Pr. A.-L. V. S. 443. — Freili. v. Ledebur, III. S.25 und 351. — Siebmacher, T. 170: v. Trebra, Sächsisch. — v. Meding, I. S. 617. — W. 13. derSachs. Staaten, V. 93. — Kneschke, III. S. 421 und 422.
Trebus. Altes, berliner Patricier-Geschleclit, welches im Bar-nimsclien schon 1375 zu Grunow und Werneuchen und noch um1687 zu Eggersdorf sass. Dasselbe ist wohl mit Georg Christophv. Trebus, welcher 1687 starb, erloschen.
Freih. v. Ledebur, III. S. 25.
Trecliow (im Schilde zwei, mit in die Höhe gekehrten Sachsen,neben einander stehende Flügel). Altes, längst ausgestorbenes, mek-lenburgisches Adelsgeschlecht.
v. Meding, III. S. 677: nach dem MS. abgegangener meklenburg. Familien.
Treffeiifeld , Henning v. Treffenfeldt ( in Blau ein silberner, ge-harnischter, mit Schwert bewaffneter Arm). IvurbrandenburgischerAdelsstand. Kurfürst Friedrich Wilhelm erhob am Tage der Schlachtvon Felirbellin, 18. Juni 1675, in denselben, wegen grosser Aus-zeichnung, seinen Obersten von der Cavalerie, Joachim Henning,unter dem Kamen: v. Treffenfeld. Der Erhobene, wegen neuer Aus-zeichnung 30. Jan. 1679 zum Generalmajor befördert, starb 1689