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und Kenner der Heraldik, besass eine der reichhaltigsten Wappen-sammlungen, welche nach seinem Tode Eigenthum der königl. Biblio-thek in Dresden geworden ist. — Die Nachkommenschaft des CarlFriedrich v. Teubern blühte fort: H. E. v. Teubern wurde 1767kursächs. Hof- und Justitien-Rath und lebte noch 1800 und ein Sohndes Freih. Carl Heinrich Ferdinand: Hermann Freih. v. T., ist jetztRegierungsrath bei der k. sächs. Brand-Versicherungs-Commission.Derselbe, geb. 1816 — Sohn des 1834 verstorbenen Freih. Carl Hein-rich Ferdinand aus zweiter Ehe mit Armgard v. Oebsehelwitz, geb.1786, verm. 1813 und gest. 1831 — vermählte sich 1848 mit Doro-thee Freiin v. Houwald a. d. H. Straupitz, geb. 1821, aus welcherEhe, neben zwei Töchtern, drei Söhne entsprossten: Hans, geb. 1851,Kurt, geb. 1853 und Gottwalt, geb. 1859.
Handschriftl. Notizen. — Freih. v. Ledebur, III. S. 10. — Taschonb. it. freih. Hiiuser, 1861,S. 838 und 39, 1863, S. 965 u. ff. Jahr gg. _ Dorst, Allgcm. IV. II. II. S. 40 und 41 und Tab. 176.— IV. Ii. d. Sachs. Staaten, IX. 81: v. T. und V. '.'7: Freih. v. T. — Kneschke, I. S. 412 und 13.
Tenclierii (im von Roth und Silber geschachten Felde zwei blaueQnerbalken). Altes, ostthüringisches, oder osterländisches Adelsge-schlecht, welches -schon zur Zeit Wipprechts v. Groitzsch in derhrsten Hälfte des 12. Jahrh. vorkam.
Knautli, S. 583. — Zedier, 42. S. 1535. — Siebmacher, I. 161: v. Teuchern, Mcisnisch.
Teuchert, Freiherren (in Gold ein rechtsgewendetes, natürlichesMohrenhaupt, dessen Augen mit einer von Roth u. Silber gestreiften,nach hinten abtliegenden Binde bedeckt sind). Erbl. - österr. Frei-herrnstand. Diplom vom 13. Oct. 1859 für Friedrich Teuchert, k. k.w. Geh. Rath, Feldmarschall-Lieutenant, u. s. w. Derselbe, geb. 1798,später auch Vorstand der IV. General-D irection bei dem Armee-Ober-commando und zweiter Inhaber des 59. InfanterierRegiments, hattesich 1831 bei dem Uebertritte der poln. Truppen auf österr. Gebiet,ganz besonders aber 1836—38 bei der Besitzergreifung des dama-ligen Freistaates Krakau, so wie während den 1846 in Galizien aus-gekrochenen Unruhen dem Kaiserstaate ausgezeichnete Dienste ge-leistet. Später, 1849, zeichnete er sich als Oberst und Coinmandantdes 10. Infant.-Regiments bei Nagy-Särlo und Tarnad, sowie im Ge-fechte bei Acs rühmlichst aus und erwarb sich auch 1859 im Gebieteder Militär-Administration grosse Verdienste — Da Freiherr Fried-rich, verm. 1841 mit Anna Rosalia d'Elvert-Bourscheid, geb. 1809,Wittwe des 1838 verst. Carl Kaufmann Edlen v. Traunsteinburg,k. k. Generalmajors und Brigadiers, keine eigenen Kinder hatte, sowurde laut Allerhöchsten Handschreibens Sr. Maj. des Kaisers Franz.loseph 1. von Oesterreich vom 1. Oct. 1860 die Uebertragung desFreiherrnstandes des Freih. Friedrich auf dessen drei Stiefkinderallergnädigst gestattet. Diese Stiefkinder sind: Friedrich KaufmannFreih. v. Traunsteinburg, geb. 1831, k. k. Oberstlieutenant, MariaKaufmann Freiin v. Trauiisteinburg, geb. 1832 und Franz KaufmannFreih. v. Traunsteinburg, geb. 1833, k. k. Major, verm. 1861 mitHermine Freiin Kellner v. Köllenstein, geb. 1839.
Geneal. Taschcnb. d. freih. Häuser, 1861, S. 839 und 40, 1863, S. 965 und 66 u. ff. Jahrgg,