Teuerwanger. Altes, früher steiermärkisehes Adelsgeschlecht,aus welchem urkundlich bereits 1308 Conrad v. Teuerwanger vor-kommt.
Prevenhueber, Annal. Styrens, S. 59. — Zedier, 42, 8. 165G und 67.
Teufel (in Silber ein schwarzes Kammrad). Altes, nur demKamen und Wappen nach durch das Epitaphium des Abts v. Uasel-horst in der Kloster-Kirche zu St. Michael in Lüneburg bekanntesAdelsgeschlecht.
v. Meding, I. 8. 60G und 607.
Teufel (Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein blauer Pfahl und2 u. 3 in Gold ein links gekehrter, schwarzer Schröterkäfer). Altes,von Siebmacher zu dem tirolischen Adel gerechnetes Geschlecht.
Siebmacher, I. 42: Die Teufel, Tirolisch.
Teufel, Teufel v. Bühel (in Silber ein schrägrechter, blauer Bal-ken, belegt mit drei goldenen Blättern). Altos, früher zu dem baye-rischen Adel zählendes Geschlecht.
Siebmacher, I. 94 : Die Teufel v. ßühel, Bayerisch.
Teuffel v. Gunderstorff, Freiherren (Schild geviert: 1 und 4 inRoth ein silbernes, plattliegendes und an den vier Ecken mit gol-denen Knöpfen und Quasten besetztes Kissen mit einem schwarzenJagd - oder auch Posthorn belegt, an welchem vier goldene Beschlägeund ein oberwärts einmal geschlungenes, schwarzes Band, die Stürzenach der Rechten gekehrt, zu sehen sind. Stammwappen u. 2 u. 3 inGold ein springendes, schwarzes Pferd: Wappen des krainischen aus-gestorbenen Geschlechts v. Mällinger: Wappenvermehrung u. Verän-derung durch kaiserl. Diplom von 1547. Die Mällinger, aus welchemGeschlechte Matthäus Teuffel v. Gunderstorff Apollonia Mällinger zurEhe hatte, führten ursprünglich in Roth ein schwarzes Pferd). Reichs-freiherrnstand. Diplom vom K. Maximilian II. für Andreas Teuffel,Coinmandanten zu Raab, Obersten zu Ross, kais. Rath, Ober-Küchen-meister und Ober - Stallmeister. — Altes, österr. Adelsgeschlecht,dessen Stammreihe Bucelinus mit Otto Teuflei um 1274 beginnt.Die Familie erhielt das Erb-Jägermeister-Amt im ErzherzogthumOesterreich, wo dieselbe mehrere Güter besass. — Der Stamm blühtebis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts hinein. Otto ChristophTeuffel, Ereih. v. Gunderstorff, Weyeburg u. s. w. hielt sich noch bis1688 als evangelischer Herr in Oesterreich auf, sah sich aber dannin Folge der Religions-Streitigkeiten genöthigt, seine Herrschaftenunter ihrem Werthe zu verkaufen und sich nach Kur-Sachsen zu be-geben, wo er 1689 Scliloss und Rittergut Hoff unweit Oschatz kaufteu. kursächs. Geh. Rath u. Landvoigt der Ober-Lausitz wurde. Der-selbe war der Letzte des Mannsstammes seines alten Geschlechts,welcher mit ihm im 66. Lebensjahre 1690 ausstarb. Die einzigeErbtochter, Freiin Maria Elisabeth Teuffel v. Gunderstorff, geb. 1661,venu. 1687 mit Georg Ludwig Grafen und Herren v. Zinzendorf undPottendorf, k. poln. und kursächs. Geh. Rath, Kammerherrn und ge-wesenen Gesandten zu Wien und Berlin, starb zu Dresden 27. Febr.