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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
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schlecht« tragender Ort. Um dieselbe Zeit lind später wurde derStamm in Sachsen, namentlich im Voigtlande zu Ober- und Mieder-Losa, zu Krauschwitz, Mecbelgrün, Schildbach etc. begütert, brachtedann in Ostpreussen, wie schon angegeben, sehr viele u. bedeutendeBesitzungen an sich u. wurde im 18. Jahrhunderte auch in Pommerngesessen. Genaue Angaben über den Grundbesitz in Ostpreussenu. Pommern hat Freiherr v. Ledebur gegeben. Von den in Preussenzu grossen Holämtern gelangten Sprossen der Familie nennt Mehreredas Neue Preussische Adelslexicon. In der k. preuss. Armee ge-langten namentlich Daniel v. Tettau, gest. als Generalmajor 1709und Johann Georg v.T.) gest. 1713 als Generallieutenant, zu grossemAnsehen. — Ein v. Tettau, früher holländischer Feldzeugmeister,später k. preuss. Landrath, Landes-Director und Hauptmann, warim ersten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts Herr auf Trimmau beiWehlau und Ivukehmen bei Friedland. Die Wittwe desselben stiftetelaut Urkunde vom 22. Aug. 1713 ein Stift für vier lutherische Fräu-leins, bei welcher Stiftung die Familien v. Tettau, v. Rumohr, v. Ca-nitz und v. Reventlau den Vorzug gemessen sollten. — Auch tratenGlieder der Familie in die kur- u. königl. sächs. Armee. Ein v. Tettaustarb in neuer Zeit als k. sächs. Oberstlieutenant und Hans Bernhardv. T., k. sächs. Major, war 1866 Platzmajor in Dresden. — Vonfrüheren Sprossen des Geschlechts wird von Siebenkees noch CarlAugust Wilibald v. Tettau zu Plankenfels, Fürst!. AnspachischerKammurherr und Hauptmann, auf Mechelgrün und Steinsdorf' imSächs. Voigtlande, genannt. — Nach Bauer besass 1857 ein v. Tettaunoch das Kölmergut Kraphausen im Kr. Pr. Eylau.

BaWihi Proöm Stemmat. S. 73. — Knauth, S. 582 u. 83: mit der Angabe: Tettaw, PreussischerAbkunft. — Sinapius, 1. S. 974. — Val. König, III. S. 1053—1108. — v. Hüttstein , II. Supplem.S. 72. — Barthol. Papioeii de Glogol, Schauplatz des ehemaligen alten Adels in Mähren, herausge-geben von Gh. Pfeiffer, Breslau, 1741, S. 127 und 28. — Gauhe, I. S. 2533 — 36. — Zedier, 42.S. 1474 — 98. — N. Pr. A.-L. IV. S. 263. — Freih. v. Ledebur, III. S. 9 und 350. — Siebmacher,I, 164: v. Tettaw, Meissnisch und Supplem. IV. 26. — Tyroff, I. 56: R. F. Hrn. v. Tettau und Sie-benkees, I. S. 27 — 30: auch nach einer Handschrift von Johann Gottfried Biedermann. — W. B. d.Sächs. Staaten, IV. 85. — KnescJike , I, S. 411 und 12.

Tettelbach. Ein früher in Ostpreussen begütertes, aus Frankenstammendes Adelsgeschlecht. Albrecht Siegmund v. Tettelbach, geb.1609, starb 1611 zu Saatfeld in Preussen und Albrecht Friedrich v.Tettelbach besass noch 1671 vier Hufen zu Holienbrück unweit Dar-kehmen und war auch zu Langenbrück bei Sensburg u. zu Wilgaitenbei Fischhausen begütert.

Freih. v. Ledebur, III. S. 10.

Tettenborn, auch Freiherren (in Silber ein schräglinks liegender,doppelter Widerhaken (Wolfsangel), welcher die Spitze unten zurRechten aufwärts, die oben zur Linken aber niederwärts kehrt. Aufdem gekrönten Helme zwischen einem offenen, schwarzen Adlers-fluge ein aufgerichteter, mit einer goldenen Krone gekrönter, gol-dener Scepter: Stammwappefa). Altes, niedersächsisches, aus derGrafschaft Hohnstein, in welcher zwischen Ilefeld und Nordhausendas gleichnamige Stammgut liegt, stammendes Adelsgeschlecht,welches sich zeitig im Lande Kedingen, dann in Thüringen, den