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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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und unten, begleitet wird). Erbl.-österr. Adels- und Ritterstand.Diplom vom 17. Juli 1788 für Matthias Teng, Fürstl. PassauischenGeh. Rath, Referendar und Rechnungs-Kammer-Director. Derselbeist später als Matthias Ritter v. Teng, ehemaliger k. bayer. Canzlei-Director in Burghausen, in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern ein-getragen worden.

v. Lang, S. 571. W. B. des Kgr. Bayern, IX. 10. v. Hefner, Bayer. Adel, Tab. 147 undS. 119. Knesclike, IY. S. 402

Tengelot v. Vattelin, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplomvom 11. Febr. 1662 für die Familie Tengelot, mit: v. Yattelin.

v. Hellbach, II. S. 573.

Tengg v. Lanzensieg, Edle. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvom 15. Aug. 1844 für Johann Tengg, k. k. Unterlieutenant im Mi-litair-Fuhrwesencorps, mit: Edler v. Lanzensieg. In neuester Zeitstand in der k. k. Armee Joseph Tengg Edler v. Lanzensieg als Majorund der gleichnamige Sohn als Lieutenant.

Handsehriftl. Notiz. Militair-Schematism. des österr. Kaiserth.

Tengnagel, Tennagel, aucli Freiherren (in Blau ein goldenes,gemeines Kreuz). Altes, rheinländisches, ursprünglich aus dem Gel-dernschen stammendes Adelsgeschlecht, welches schon 1409 zu Ro-sau bei Rees, 1560 zu Löhnen unweit Dinslaken, 1527 zu Büllesheim,1678 zu Eieder-Elten und zu Horst im Cleveschen, 1689 zu Gottes-wyckersham und noch 1720 zu Nieder-Elten, so n ie 1739 zu Gelicumim Geldernschen sass. Gualther v. Tennagel auf Löhnen, kurtrier-scher Rath und Hofmeister, begleitete 1614 den Kurfürsten von Trierauf dem Wahltage zu Frankfurt a. M. und Alexander Gisbert Freih.v. Tennagel, Herr auf Gelicum, war noch 1739 Abgeordneter derProvinz Geldern in der "Versammlung der General-Staaten.

Gauhe, II. S. 1140 u. 41. Fahne; II. S. 153. Freih. v. Ledebur, III. S. 7. Siebmacher,II. 116.

Tenspolde (in Blau zwei silberne Schreibfedern, schräge insKreuz gelegt). Reichsadelsstand. Diplom von 1777 für GerhardAnton Tenspolde, Fürstl. Münsterschen Geh. Rath und Subdeligatusbei der Reichskammergerichts-Visitation zu Wetzlar. Der Stammblühte fort und in neuester Zeit gehörte zu demselben noch H. v.Tenspolde, k. preuss. Geh. Ober-Finanzrath zu Berlin.

Freih. v. Ledebur, III. S. 7. und 350.

Tepling (in Schilde drei Querbalken, von denen der obere miteiner Rose belegt ist). Altes, ursprünglich Pommernsches, späterim Meklenburgischen begütert gewesenes Adelsgeschlecht, aus wel-chem Hennig Tepling um 1451 lebte. Der Stamm ist mit FranzHeinrich v. Tepling, k. schwedischem Rittmeister, welcher 1685 starb,erloschen.

v. Meding, I. S. 606: nach dem MS. abgegangener meklenburg. Familien und unter Berücksich-tigung eines Siegels von 1451 mit der Umschrift: Sig. Hennig Tepling.

Tepper. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 4. Aug. 1721für Andreas Augustin Tepper, Canzlei-Director des k. k. Obersthof-meisters Fürsten v. Liechtenstein.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 469. v. Hellbach, II. S. 473. y