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über denselben einen gestürzten Mond, zwischen beiden aber linkseinen Stern.
Fr tili. v. Ledebur, III. S. 7.
Temritz (in Blau ein mit den Hörnern nach oben gekehrter, gol-dener Halbmond und über demselben ein goldener Stern: polnischerStamm Leliwa). S. den Artikel: Demritz, Temritz, Daemritz, Bd. II.S. 450.
Tencking, Tenkink. Altes, erloschenes Münstersches Stadtge-schlecht.
Freili. v. Ledebur, III. S. 7.
Tenczyn, Tenczin, Grafen (in Roth ein silbernes Beil mit golde-nem Griffe: Polnischer Stamm Topor und gräfl. Wappen nach demBiplome von 1561. Schild geviert mit Mittelschilde: 1 u. 4 in Rothein silbernes Beil: Topor und 2 u. i3 von Silber und Roth der Längenach getheilt mit einem zweiköpfigen Adler mit ausgebreiteten Flügeln,welcher im weissen Felde roth, im rothen aber weiss ist, wegen dervon der Familie dem H. R. R. erwiesenen Meriten. Im Mittelschildein Blau ein goldener, gekrönter Löwe. Nach diesem Mittelschildehält v. Meding den Löwen für das eigentliche Stammwappen). —Reichsgrafenstand. Diplom vom 11. April 1561 für Andreas Tenczyn,Polnischen Edelmann und für die Söhne desselben. — Die FamilieTenczyn kommt in alten schlesischen Briefen unter dem Hamen Sbi-luto vor und besass schon um 1288 die Stadt Prausnitz. Als Stamm-vater der Grafen v. Tenczyn wird Howagius Zegotha, Woiwode zuSendomir, genannt, welcher um 1319 das Städtchen und StammhausTenczyn erbaute. Ein aus Polen nach Schlesien gekommener Astdieses Hauses breitete sich im Oppelnschen aus, wo er das SchlossPaczin erwarb und nach demselben sich Paczenski nannte u. schrieb.Die Nachkommenschaft des Grafen Andreas ist später ausgestorben.
— Die schlesische Familie v. Paczynski, s. den Artikel Paczenski,Paczenski v. Tenczin, Bd. VII. S. 32, soll nach Obigem mit denalten Grafen v. Tenczyn eines Stammes sein, führt auch den Bei-namen Tenczyn u. das Wappen Topor. Albert Leopold v. Paczenskierhielt mit seinen Vettern: Adam Wenzel und Georg Friedrichv. Paczenski durch kaiserliches Diplom vom 28. Juli 1692 eineAnerkenntniss jener Stammverwandtschaft und zwar zugleich mitder Reichsgrafenwürde u. der Erlaubniss, sich v. Tenczyn zu nennenund zu schreiben. Zu den am angeführten Orte genannten Besitzun-gen dieser neuen Grafen sind noch hinzuzufügen: Pogierwic in Lit-thauen um 1711, Roy bei Teschen 1727, Polnisch Krawarn unweitRatibor und Grossburg im Strehlenschen noch 1775.
Okntski, III. S. 23. — Sinapiut, I. S, 073 und 74 u. II. S. 251—55. — Gauhe, I. S. 2529—32.
— N. Pr. A.-L. IV. S. 2C>1 und G2. — Freili. v. Ledebur, III. S. 7. — v. Meding, I. S. 605 und 6.
Teng, Ritter (Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein an die Thei-lungslinie angeschlossener, halber, schwarzer Adler und 2 und 3 inBlau ein schrägrechtsgelegter, goldener Mercurstab, welcher vonzwei goldenen Sternen, dem einen oben u. links, dem anderen rechts