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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Tepper (in Blau ein silberner schräg-linker Balken. Aul' demSchilde zwei weisse Tauben und auf dem gekrönten llelme fünfweisse Straussfedern). Adelsstand des Kgr. Breussen. Diplom vom9. Sept. 1836 für Adolph Theodor Gustav Tepper, Herrn auf Sta-belwitz unweit Breslau. Nach Bauer schreibt sich derselbe: v.Tepper-Laski. — Die v. Tepper, v. Tepper-Ferguson und v. Tepper-Laski, s. die beiden nachstehenden Artikel, gehören zu einem unddemselben Stamme.

N. Pr. A.-L. IV. S. 271, mit dem unrichtigen Namen: v. Toepper. — Freih. v. Ledebur, III. S.7 und 8. — Schlesisches W. B. Nr. 563.

Tepper - Ferguson (Wappen nach dem polnischen Diplome von1768: in Blau drei, 2 und 1, goldene, wülde Schweinsköpfe und da-zwischen in der Mitte eine silberne Schnalle und auf dem Helme eineblühende Distelstaude und Wappen nach dem Preussischen Diplomevon 1786: in Blau ein schräglinker, silberner Balken. Auf demSchilde- zwei weisse Tauben und auf dem ungekrönten Helme fünfweisse Straussfedern). Polnischer Adelsstand und Adelsstand desKgr. Preussen. Polnisches Adelsdiplom vom 5. Mai 1768 für CarlJohann Tepper aus Filehne im Posenschen stammend, Kaufmann,mit dem Namen v. Tepper-Ferguson. Derselbe war von dein Nego-cianten Archibald Ferguson adoptirt worden. Die Familie war 1772im Posenschen zu Neu-Latzig unweit Czarnikau und in Westpreussen1786 im Kr. Schwetz zu Marsau, Michelau, Mischke, Sartowitz,Schwenten und Zappeln gesessen.

Freih. v. Ledebur, III. S. 7. — W.B. d. Preuss. Monarchie, IV. 74.

Tepper-Laski (das Wappen wie Tepper-Ferguson, nur befindensich die Tauben auf dem Helme, statt auf dem Schilde). PolnischerAdelsstand. Diplom vom 11. Nov. 1790 für Carl August 'iepper— Netten des im vorstehenden Artikel genannten Carl Joh. v. TepperFerguson — mit dem Beinamen Laski von dem Gute Neu-Latzig,welches in polnischer Sprache Lasko heisst. Derselbe war 1812 k.preuss. Kriegs - u. Steuer-Bath, auch Polizei-Director zu Schweidnitzin Schlesien. Sein Sohp, Georg Carl Wilhelm v. Tepper, war um1859 Appellations-Gerichtsrath zu llatibor.

Freih. v. Ledebur, III. S. 7 und 350.

Tepser, Edle v Tepsern. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1707 für Jacob Daniel Tepser, Niederösterr. Begimentsrath, mit:Edler v. Tepsern.

Kegerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 4G9.

Terglauschnigg, Ritter und Edle v. Stremnitzberg (Schilddurch eine unter der Mitte desselben aus den Seitenrändern bis anden oberen Schildesrand aufsteigende, gebogene Spitze getheilt, drei-feldrig: 1 und 2, oben rechts und links, in Silber ein die Sachseneinwärtskehrender, blauer Adlorfiügel und o, in der Spitze, ebenfallsin Blau ein aus dem Scliildesfusse aufsteigender, spitzer, weisserFels mit drei auf- und eben so viel absteigenden Absätzen, auf wel-chem ein sechsstrahliger, goldener Stern steht). Erbl.-öster. Bitter-

Kiieschkc, Deutsch. Adels-Lcx. IX. 11