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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Bomst. Er studirte, als er schon Familienvater war, noch die Beeilte,wurde Justiz-Commissarius in Berlin und lebte dann um 1857 aufseinem Gute Dabrowka im Posenschen. Aus seiner Ehe mit Hen-riette Friederike Huber entspross ein Sohn, Friedrich v. T., der eben-falls Justiz-Commissarius in Berlin wurde u. sich mit einer v. Dziem-bowska vermählte. Zwei Söhne aus dieser Ehe werden von Bauer1857 als Besitzer des Gutes Dabrowka aufgeführt.

N. Pr. A.-L. IV. S. 261. Frei,h. v. Ledebur, III. S. 6. W. B. d. Preus». Monarchie, IV.73. Kneschke, I. S. 410 und 11.

Tempski (in Blau ein goldenes Hufeisen, zwischen dessen nachoben gekehrten Stollen ein kleines, goldenes Kreuz schwebt: Polni-scher Stamm Jastrzembiec). Altes, aus Polen stammendes Adelsge-schlecht, welches im 15. Jahrhunderte sich in Preussen ansässigmachte und aus welchem dann ein Ast nach Schlesien und in dieLausitz gelangte. Der erste v. Tempski, welcher um 1628 aus Preussennach Schlesien kam u. das Gut Quickendorf unweit Frankenstein an sichbrachte, war Sebastian v. Tempski. in der Lausitz gehörten zu denältesten Besitzungen die Güter Ober-Schreibersdorf, Bohrlach u.s.w.In Schlesien wurde im Laufe der Zeit das Geschlecht sehr ansehnlichbegütert und sass noch 1817 im Loewenbergischen zu Husdorf, Karls-thal, Lehnhaus und'Ober- u. Kieder-Mauer, so wie im Bunzlauischenzu Loeden und Ottendorf und noch 1854 zu Nieborowitz unweit liy-brik. ' Georg Friedrich v. T. hatte'einen Sohn, welcher als freiwil-liger Jäger im Gefechte zu Hainau im 17. Lebensjahre blieb.Früher, 1773, starb Otto Friedrich v. T. als k. preuss. Oberst undCommandant eines Garnison-Beginients zu Schildberg bei Soldin.Derselbe war zuerst mit einer v. Bottenburg und später mit einerdu Bosey a. d. H. Schildberg vermählt. In beiden Ehen wurdenihm, neben sieben Töchtern, neun Söhne geboren. Carl Otto Fried-rich Leopold v. T. lebte um 1837 als k. preuss. pens. Oberst. Der-selbe hatte früher das Gut Lomnitz im Glatzischen besessen.

N. Pr. A.-L. IV. S. 261. Freih. v. Ledebur, III. S. 6 und 7.

Tempski, Tamski (in Blau ein gestürzter, goldener Halbmond,unter demselben links ein goldener Stern und im Schildesfusse einesilberne Schüssel und in derselben eiri Apfel). Ein in Westpreussonbegütertes Adelsgeschlecht, welches sich auch in Hinter-Pommernansässig machte. In Westpreussen sass dasselbe 1782 zu Koziekowo,Milwie C., Tempcz u. s. w. und in Hinter-Pommern im Biitowschenbereits 1778 zu Polczen und 1836 und noch 1855 zu Klonczen. EachBauer waren 1857 im Kgr. Preussen begütert: die Minorennen v.Tempski auf Polczen G.; die Erben des Jacob v. Tempski auf StütnizF., beide Güter im Kr. Bütow; H. v. T. auf Maserwitz im Kr. Keu-markt und ein v. T. auf Liniewko im Kr. Berent. Was das obennach Freih. v. Ledebur angegebene AVappen anlangt, so zeigt dasGesichtssiegel von Gruna unweit Görlitz welches Gut nach diesemSiegel der hier in Bede stehenden Familie zustand in Blau imSchildesfusse einen die Hörner nach oben kehrenden Halbmond und