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Teimer v. Wildau, Freiherren. Erbl.-österr. Freiherrnstand,Diplom vom 29. Juni 1812 für Martin v. Teimer, k. k. pens. Major,mit: v. Wildau. Derselbe zwang 1809 die Franzosen und Dayernzu einer Capitulation, wodurch achttausend dieser Truppen in Oester-reichisohe Gefangenschaft geriethon.
Megtrle v. Mühlfeld, S. 89. — Schmutz, IV S. 162 und 63.
Tein (Schild gevicrt: 1 u. 4 in Blau ein mit den Hörnern linksgekehrter Halbmond mit Gesicht, von sieben sechsstrahligen, golde-nen Sternen so umgeben, dass ein Stern über demselben schwebt,während die übrigen, rechts, wie links, je zu drei über einanderstehen und 2 und 3 in Roth auf grünem Boden ein rcchtsgekehrfccrStrauss, im Schnabel ein Hufeisen haltend). Kurpfälzischer Adels-stand. Diplom vom 5. Aug. 1784 für Wolfgang Eberhard Hertel,geistlichen Rath und Hofcapellan U. L. F. zu München, PäpstlichenProtonotarius u.s.w., für seinen vorher im weltlichen Stande erzeug-ten Sohn und für seinen Bruder, Johann Bernard Hertel, kurpfälzi-schen Hofgerichts-Secretair, unter Veränderung des Kamens: Hertelin „v. Tein". Der Mannsstamm ist von Johann Bornard v. Tein,welcher später k. bayerischer Rath war, durch die Söhne: WolfgangMichael Benedict, geb. 1791 und Johann Florian, geb. 1799, fortge-pflanzt worden.
v. Lang, S. 570 und 71. — W. B. d. Kgr. Bayern, IX. 10. — Kneschke, II. S. 534.
Teisterbant, Teisterband, Testerband, Desterband. Altes Gra-fengeschlecht im Herzogtliume Geldern, aus welchem die Grafen vonCleve, Berg und Mark abstammten. Die dem Geschlechte zugestan-dene Grafschaft wurde nach dem Abgange des Stammes sehr ver-theilt.
Lucae Grafensaal, S. 201 und 5. — Eckhard, Fraucia Orient. P. II. — Christophori DithmarDissert. Historiam Comitatus Teisterbant. sistens. Francof. ad Viadr. 1716. Mit einer gencalog. Ta-belle auf S 14. — Hühner, II. Tab. 435 und 38. — Zedier, 42. 8. 1425 und 26.
Teiz, v. Teiz und Goldenstern. Böhmischer Adelsstand. Diplomvom 5. März 1665 für Balthasar Teiz, mit dem Zusätze: v. Teiz undGoldenstern. Die Familie besass in der Oberlausitz das Gut Mittel-Königshain unweit Görlitz.
Freih. v. Ledebur, III. S. 6.
Teleki v. Szek, Grafen (Schild der Länge nach und zweimalquergetheilt, sechsfeldrig, mit goldenem Mittelschilde und in demsel-ben ein aufgerichteter, rechtsgekehrter Steinbock von natürlicherFarbe, welcher in den Vorderpranken einen grünen Zweig mit dreiBlättern trägt: Stammwappen. 1 und 4 in Blau auf einem mit derSichel nach oben gekehrten Halbmonde ein einwärts sehender, dop-pelt geschweifter, goldener Löwe, welcher mit der erhobenen Vor-derpranke einen Türkenkopf, bisweilen aber auch eine goldene Krone,hält; 2 und 5 in Gold ein an den innern Feldesrand angelehnter,halber, schwarzer Adler und 3 und 6 in Gold ein rother Pfahl).Reichsgrafenstand. Diplom von 1685 für Michael II. Teleki undvon 1767 für Ladislaus Grafen Teleki,— Eins der ältesten ungari-