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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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sclien Adelsgeschlechter, welches sich weit ausbreitete und zu hohenEhren und bedeutendem Grundbesitze kam. Nach Lehotzki führtdasselbe den Namen von einer Besitzung bei Gyula und Körös undstammt von Nicolaus und Dionys Garazda de Kereztnr, welche spätersich de Mehintze und de Istvandi nannten. Dieselben kamen ausThracien und Bosnien in die Bekesclier, Zarander, Biliarer u. AradcrGespanschaft und standen' als Feldobersten des 1387 anerkanntenKönigs Sigismund demselben gegen den treulosen Ban von Cr.oatien,Herbotza, mit ihrem Vetter, Nicolaus Szilagyi, hei. König Sigismundbelehnte dieselben mit dem Gute Zrebernik oder Zvornik und ande-ren Besitzungen in Siebenbürgen und erkannte die Verdienste derFamilie in einer besonderen Schenkungsurkunde von 1409 an, inwelcher auch die Führung des alten Geschlechtswappen mit demSteinbocke bestätigt wurde. Der Sohn des Ladislaus, Michael,war Wojwode von Siebenbürgen u. die Tochter desselben, Elisabeth,vermählte sich mit Johann v. Huniad und wurde die Mutter des Kö-nigs Matthias Corvinus. Im 15. Jahrh. schied sich die Familiein die Linie zu Zagorhid, zu Szek und zu Teleki. Letztere erbtebald die Güter und den Namen der zweiten Linie und nannte sichTeleki v. Szek. Aus dieser Linie erwarb Michael 1. Teleki v. Szek,um 1610 unter Sigmund Bathori Hauptmann der Leibwache, durchVermählung mit Anna, Erbtochter des Johann Garazda v. Zagorhid,die Güter der älteren Linie und wurde alleiniger Stammhalter derFamilie. Der Enkel desselben, Michael IL, geb. 1634, wurde alsStaatsmann und Feldherr sehr bekannt. Früher Hauptmann derfürstlichen Leibwache, wurde er später des Fürsten Michael ApafiGeh. Rath u. Ober-Landes-General und die freiwillige Unterwerfungdes Fiirstenthums Siebenbürgen unter österreichische Herrschaft er-folgte meist durch seine Rathschläge. Graf Michael II. Teleki, s.oben, fiel später, 21. August 1690, in der Schlacht bei Zernest, nach-dem er, da im April 1690 Michael Apafi gestorben war, die Würdeeines Gubernators von Siebenbürgen bekleidet hatte. Von siebzehnKindern aus zweiter Ehe mit Judith v. Vor setzten drei Söhne: Mi-chael III., Paul und Alexander, den Stamm dauernd fort und grün-deten drei nach ihnen genannte Hauptlinien der Familie. Die ersteoder Michaelshauptlinie stammt von Michael III. ältestem SohneMichael II. Obersthauptmann des Schlosses Kovar und kaiserl.General, verm. mit einer Tochter des Stephan Tarockai. Die beidenSöhne aus dieser Ehe, Johann I. und Samuel L, stifteten zwei Unter-linien. Die ältere, von Johann I., verm. mit Barbara Tai, absteigendeUnterlinie schied sich durch des Stifters Söhne, Paul I. und Johann II.,in zwei besondere Zweige. Im ersten hatte der Sohn des GrafenPaul I., Graf Michael IV., zwei Söhne, Michael V. und Franz I. undim zweiten Zweige hinterliess Johann IL einen Sohn, Joseph III.In der jüngeren, von Samuel I., geb. 1732 und gest. 1783, kaiserl.General, verm. mit Maria Eötves, gegründeten Unterlinie stammtevon dem Stifter: Emmerich I., geb. 1732 und gest. 1802 und vomLetzteren Emmerich IT., gest. 1849, verm. mit Caroline Grf. Bruns-