Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
154
Einzelbild herunterladen
 

154

Tecliwitz, Teichwitz. Altes, nieisscnsches Adelsgeschlecht ausdem gleichnamigen Stammhause bei Zeitz. Dietrich v. Techwitz, erstDomherr zu Würzen und Stifts-Canzier, war in den ersten Jahr-zehnten des 16. Jahrli. kursiichs. Kammergerichts-Assessor zu Speier;Balthasar v. T. kommt um dieselbe Zeit als Stifts-Dechant zu Würzenvor und Berthold v. Teichwitz zu Stetten tritt urkundlich noch 1624auf. Der Stamm, der auch nach Schlesien gekommen war, erloschin der ersten Hälfte des 17. Jahrh.

Müller, Annal. Saxon. S. 32G. Gauhe, II. S. 1140. v. Hellbach, II. S. 571. Freih. v.Ledebur, III. S. 6.

Teck , v. der Teck. Die in Ostpreussen übliche Schreibart fürdas Geschlecht v. der Decken.

Freih v. Ledebur, III. S. G.

Tecklenberg, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom von1701 für Herrmann Otto v. Tecklenberg, k. k. Hofkammerrath.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 107.

Teklenburg (Schild geviert: 1 u. 4 in Silber drei, 2 u. 1 rothe,Herzen oder Seeblätter: Teklenburg und 2 u. 3 in Blau ein aufrechtgestellter, goldener Anker: Dingen). Altes ritterliches Geschlecht,welches seit Anfange des 14. Jahrh. in Hoyaschen, Oldenburgischenund Teklenburgischen Urkunden, namentlich als Burgmänner vonVechte und Teklenburg, auftritt. Die Familie war noch später inder Grafschaft Teklenburg und zwar 1607 und noch 1735 zu Borde-wisch angesessen.

Freih. v. Ledebur, III. S. 6.

Tegettlioff. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplom von 1765 fürJohann Wilhelm Tegettlioff, Rittmeister im k. k. Husaren-RegimentePaul Gr. Esterhazy. Der Stamm hat fortgeblüht. In neuster Zeitzeichnete sich Wilhelm v. Tegettlioff, Vice-Admiral, in der k. k.Kriegs-Marine als Sieger bei Lissa sehr aus und Carl v. T. wurdek. k. Stabsofficier.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 468. Militair-Schematism. des österr. Kaiserthums.

Teiclimann (in Blau ein bekleideter Mann, der in einem Teichesteht und in der Rechten einen Fisch hält). Ein zu dem SchlesischenAdel gehörendes Geschlecht, welches neuerlich auch mit dem frei-lierrlichen Prädicate u. dem Hamen: v. Teichmann u. Logischen vor-kommt. Dasselbe sass bereits 1705 zu Gaffron und 1725 zu Pro-botliscliütz und in neuer Zeit zu Frohan, Kraschen und Wensewitz.Nach Rauer war 1857 Sylvius Moritz Freiherr v. Teichmann undLogischen, seit 1818 Königl. Kammerherr, Herr auf Ober-Pontwitzim Kr. Oels. Derselbe war mit einer Grf. v. Maitzahn aus demHause Bresa vermählt. Samuel v. Teichmann, Herr auf Gaffronin der Standesherrschaft Wartenberg lebte um 1700. Seine Kach-kommen erkauften zu Ende des 18. Jahrh. die freie MinderherrschaftFreihan, deren Besitzer um 1837 Traugott v. T., Landes-Aeltesterund Herr auf Wensowitz, war.

Jf. Pr. A.-L. IV. S, 260, Freih, v. Ledebur, III. S. G, Siebmacher , IV. 184.