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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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in neuer Zeit lebte Antun Tauber v. Taubenberg - als k. k. pens. Oberstin Gratz.

Handschriftl. Notiz. Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 468. Kneschke, III. S. 415 und 16.

Tauber v. Taubenfeld, Teuber v. Taubenfeldt. BöhmischerAdelsstand. Diplom vom 28. Kov. 1701 für Balthasar Tauber, Guts-besitzer, mit: v. Taubenfeld.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 469: Teuber v. Taubenfeldt. v. Hellbach, II. S. 576 : Tau-ber v. Taubenfeld.

Tauber v. Taubeiifurth, Freiherren (in Both auf einer goldenenKrone eine rechts gekehrte, weisse Taube mit ausgebreiteten Klügeln).Böhmischer Freiherrnstand. Diplom vom 13. Dec. 1747 für FranzErdmann Tauber v. Taubenfurth.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 106. Kneschke, IV. S. 401.

Tauchnitz, Freiherren (in Both ein mit der Spitze nach obengekehrter, schrägrechts gelegter, goldener Pfeil). Freiherrnstanddes Herzogthums Saclisen-Coburg-G otha, anerkannt im Kgr. Sachsen.Freiherrndiplom vom 1. Dec. 1860 für Christian Bernhard Tauchnitz,Verlags-Buchhändler zu Leipzig und zwar in Anerkennung seinerwesentlichen, namentlich durch die von ihm veranstaltete, umfas-sende Sammlung englischer Autoren begründeten Verdienste um dieWissenschaft und K. Sächsisches Anerkennungsdiplom vom 23. Jan.1861 für Denselben und seine Kachkommen. Freiherr Bernhard,geb. 1815, Erb - und Patronatsherr auf Klein-Zschocher mit Plagwitzund Gross-Miltitz, vermählte sich 1837 mit Henriette Morgenstern,geb. 1817, aus welcher Ehe, neben drei Töchtern, zwei Söhne ent-sprossten: Freiin Henriette Antonie, geb. 1838, Freiin Auguste Wil-helmine Elisabeth, geb. 1839, verm. 1860 mit Kurd v. Raab, k. sächs.Hauptmann und gest. 1865, Freiin Minna Clara Adele, geb. 1843,Freih. Christian Carl Bernhard, geb. 1841 und Freih. "Christian Paul,geb. 1845.

Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1862, S. 806 und 7, 1864, 8. 847 u. ff. Jalirgg.

Taucliritz (in Silber ein blauer, mit drei rothen Kugeln belegter,schrägrechter Balken). Ein von Siebmacher und Sinapius zu demSchlesischen Adel gerechnetes Geschlecht. Vermuthlich das früherOber-Lausitzische Geschlecht aus dem Stammsitze Tauchritz unweitGörlitz.

Sinapius, I. S. 972. "Freih. v. Ledebur, III. R. 5. Siebmacher, I. Gl: v. Taucliritz, Schle-sisch. v. Meding, S. 660 und 61.

Tauclisdorf, Dauclisdorf (im von Roth und Silber schrägrechtsgetheilten Schilde ein schrägrechter Balken, gleichfalls schrägrechtsnach den abwechselnden Tincturen des Feldes getheilt: also silbernin der rothen und roth in der silbernen Abtheilung). Ein nach Sina-pius aus Franken nach Schlesien gekommenes Adelsgeschlecht, auswelchem Heinze v. Tauchsdorff um 1439 im Liegnitzischen lebte.

Sinapius, I. R. 972. Sinapi, II. 70: v. Dauchsdorff, Fränkisch. v. Meding, I1J. S. 661.

Tauentzien, Tauenzin und Tauentzien v. Wittenberg, Grafen

(Stammwappen: Schild schräglinks getheilt: oben, rechts, in Silber

Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. IX. 10