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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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1675 als Domherr zu Magdeburg, Senior und Thesaurarius BanniHalensis starb. Christoph Wilhelm Vollrad v. T., gest. 1720, warFürstl. Sa^hs.-Weissenf eisischer Geh. Rath, Hofmarsehall und Dom-herr zu-Naumburg und Johann Adolph v. T., um 1735 Herr aufVehra und Domherr des Stifts Naumburg, hatte, wie Gauhe nochschliesslich angiebt, zwei gelehrte Söhne, von welchen der Aeltere,Christoph v. T., damals Praebendatus bei dem gedachten Stifte war.Letzterer, Herr auf Rendorff, ist 1796 als k. preuss. Geh. Rath undDom-Propst des hohen Stifts Naumburg gestorben. lieber mehrerein Schlesien und in Preussen vorgekommene Glieder der Familiefinden sich in dem N. Preuss. Adelslexicon Nachweise. Eine Liniedes Geschlechts hatte sich nach Freistadt in Schlesien begeben. Ausdieser Linie wurde eine Tochter, die Gemahlin des 1816 verstorbenenk. preuss. Generallieutenants Levin v. Heister und um 1837 war einv. T. Justizrath im Stadtgerichte zu Berlin. In den Sächsischen Lan-den ist in neuer Zeit, so viel bekannt, die Familie nicht mehr vorge-kommen. Im Saalkreise sass dieselbe noch 1791 zu Bendorff undPrötzwüste. In Ostpreussen, wo das Geschlecht bereits 1446 zuSaussienen und Wommen unweit Friedland begütert war und wodasselbe später zu ansehnlichem Grundbesitz kam, waren noch 1752Klein-Klitten, Pottlitten und Sporwitten und 1784 Kanten bei Fisch-hansen in der Hand der Familie. Den Zweig in Württembergpflanzte in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrh. August Leberechtv. Taubenheim, welcher 1814 als k. württemb. Minister starb. DerSohn desselben, August Freih. v. T., k. württemb. Stallmeister, ver-mählte sich 1804 mit Caroline Freiin v. Baver, geb. 1786, starb abervor dem Vater schon 1806. Aus seiner Ehe stammt das jetzigeHaupt des gräflichen Hauses: Graf Wilhelm August, s. oben, geb.1805, Herr des Ritterguts Hohen-Entringen im württemb. Schwarz-wald-Ivreise, k. württemb. Kammerh. u. Königl. Oberst-Stallmeister,venu. 1842 mit Marie Gräfin v. Württemberg, geb. 1815, aus wel-cher Ehe, neben drei Töchtern, ein Sohn stammt: Graf Wilhelm,geb. 1845.

Albini Wertherusche Historie, S. 71. Knauth, S. 582. Hoen, Sachs.- Coburg. Histor. 1.S. Ol und 1J. S. 154. Sinopius, I. S. 971. Gaulie., I. S. 2525 und 26. Zedier, 42, S. 193. Schöttgens lind Kreysigs Diplomat. Nachlese, IV. S. 692 u. 93. Dienemann, S. 454, Nr. 5.N. Pr. A.-L. IV. S. 259. Freih. v. Ledebur, III. S. 4 u. 5. Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser,1856, S. 683 u. 84. Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1864, S. 898 u. ff. Jahrgg. Siebmacher,I. 68: v. Taubenheim, Schlesisch, 143: v. T., Hessisch u. 152: v. T.^Meissnisch. v. Meding, I.S.6035: unter Benutzung alter, schätzbarer Familien-Nachrichten

Tauber v. Taubenberg, Ritter (Schild geviert: 1 und 4 in Rothein vorwärts gekehrter, silbern geharnischter Ritter, welcher in derRechten ein Schwert nach oben hält u. die Linke in die Seite stemmtund 2 und 3 in Gold auf einem grünen Dreihügel eine einwärts ge-kehrte, silberne Taube, welche im Schnabel einen Oelzweig mit dreigrünen, nach oben gekehrten Blättern hält). Erbl.-österr. Ritterstand.Diplom vom 3. Nov. 1778 für Johann Michael Tauber v. Taubenberg,k. k. Major. Derselbe hatte 1772 als Hauptmann im k. k. Infanterie-Rcgimente Freih. v. Gemmingen den erbl.-österr. Adelsstand mitdem Prädicate: v. Taubenberg erhalten. Der Stamm blühte fort und