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Täubner. Derselbe war später k. preuss. Ober-Amts-Regierungs-Archivar zu Breslau.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 214. — v. Hellbach, II. S. 5G5. — Freih. v. Ledebur, TIT.S. 5.
Taeuffenbacli, Ritter (Schild geviert: 1 und 4 in Blau auf felsi-gem Grunde eine weisse Burg mit drei Zinnentbiirmen und über demlinksstehenden Thurme ein die Sicheln rechtskehrender goldenerHalbmond und 2 und 3 von Gold und Schwarz der Länge nach ge-tlieilt, mit einem, in der rechten Pranke ein blankes Schwert aufrechthaltenden Löwen von gewechselten Farben). Reichs-Ritter undAdelsstand. Diplom im Kurpfälzischen Reichs-Vicariate vom 31.Juli 1790 für Jacob Franz Taeuffenbach, Rath und Fiscal des Ober-Amts Neustadt, auch Ober-Schultheiss u. Marktrichter zu Edenkoben.Die Voreltern desselben waren längere Zeit Beamten zu Edenkobenin der Pfalz und dort wegen ihrer kühnen Grenzausfälle bekannt.Der Stamm, nieht zu verwechseln mit dem alten freiherrlichen Hausev. und zu Teufi'enbach in Oesterreich, blühte fort und zwei Söhne desDiploms-Empfängers: Aloys Carl Ritter v. Taeuffenbach., geb. 1770,Rittmeister im k. bayer. 2. Husaren-Regimente und Ludwig FranzRitter v. T., geb. 1772, k. bayer. Aufschlags-Inspector in München,wurden in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.
v. Lang, S. 570 und Suppl, S. 146. — W. B. d. Kgr. Bayern, IX. 7.
Talckenberg, Talkenherg (in Roth das Brustbild eines, aus einerKrone aufwachsenden Mönches). Altes, schlesisches Adelsgeschlecht,welches namentlich im Jauerschen Fürstenthume begütert war. VonSinapius wird zuerst Christoph v. Talckenberg auf Dieban unweitSteinau genannt, welcher 1490 als Rath des Königs Uladislaus inBöhmen und Landeshauptmann dos Glogauischen Fürstenthums dieErbhuldigung desselben abnahm. Ranfeld v. Talckenberg war noch1626 Herr auf Pömbsen im Jauerschen und auf Plagwitz und Welk-kersdorf im Loewenberg'schen. •
Lucae Schlesische Merkwürdigkeiten, S. 1887. — Sinapius, I. S. 969. — Gauhe, I. S. 2513. —Zedier, 41. S. 1555. — Freih v. Ledebur, III. S. 2. — Siebmacher, II. 47: v. T., Schlesisch. —v. Meding, II. S. 5951.
Tallafus v. Schatzberg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1759 für Johann Georg Tallafuss, Hauptmann im k. k. Dragoner-ltegimente Ludwig Landgraf zu Ilessen-Darmstadt, mit: v. Schatzberg.
Megerle v. Mühlfeld, S. 274.
Tallard (Schild geviert: 1 und 4 in Blau eine silberne Lilie und2 und 3 in Roth ein goldenes, das ganze Feld überziehendes, gemei-nes Kreuz). Ein in der Altmark und in Meklenburg vorgekommenesAdelsgeschlecht.
Freih. v. Ledebur, III. S. 2. — Meklenburg. \V. B. Tab. 49, Nr. 184 und S. 35.
Tallmann, Edle u. Freiherren Reichs-Freiherrnstand. Diplomvon 1735 für Leopold Edlen v. Tallmann, k. k. Hofkriegsrath undResidenten bei der Ottomanischen Pforte.
Megerle v. Mühlfeld, S. 89.
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