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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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hat das freiherrliche Prädicat durch Lehenbriefe bis 1707 zurück, dieDiedeldorfer aber durch die Aufnahms-Urkunde in die Ritterschaft desCantons Ottenwald von 1722, n. zwar ausdrücklich als freiherrlich,nachgewiesen. Die Diplome sind 1703 in llöchstädt, wohin die Fa-milie geflüchtet war, - verloren gegangen. Altes, ursprünglich tiro-lisches, später schwäbisches und rheinländisches, freiherrliches Ge-schlecht. Dasselbe stammte vom Schlosse Trazberg bei Schwaz inTirol, nach welchem es sich nannte und erhielt zu Inspruck vom Kö-nige Maximilian 1. Febr. 1502 eine Vermehrung seines adeligen Wap-pens. Später, 1626, erwarb Matthias Taenzel, kurpfalz. Kämmerer,Kriegs-Commissar und Stadtpfleger zu Lauingen, die Hofmark Ober-bechingen und damit die Landstandsschaffc im Herzogthum Keüburg.Der Stamm blühte fort und, nach Anlegung der Adelsmatrikel desKgr. Bayern, wurden sechs Sprossen desselben in die Classe derFreiherren eingetragen. Der Mannsstamm der Oberbechingschen(Oberpechingschen) Linie erlosch wieder 1847 mit Freiherrn JosephÄloys, Herrn zu Oberbechingen, Carl Sigmund Taenzl Freih. v. Traz-berg aber, verm. mit einer v. Erlbeck, setzte die nordgauische oderdietldorfor Linie dauernd fort. Vom Freiherrn Friedrich, Herrnauf Dietldorf, k. bayer. Kämm, und Landrichter, entspross aus derEhe mit Anna Marie Freiin v. Bettschard v. der Halden zu Imenfeld:Freih. Philipp, geb. 1793, Herr auf Dietldorf, k. kayer. Kämm, undRegierungsrath, verm. 1824 mit Johanna Grf. v. Spreti, geb'. 1796,aus welcher Ehe, neben drei Töchtern, ein "Sohn stammt: Graf Maxi-milian Ignaz, geb. 1838, k. bayer. Lieutenant.

v. Hattstein, II. S. 414 und 15. v. Lang, S. 250 und 51. Geneal. Taschenb. der freiherrl.Häuser, 1854, S. 521 und 22, 1855, S. (514 und 15, 1864, S. 840 und 41 u. ff. Siebmacher, III.102: Täntzl v. Dratzberg, Tirolisch und Suppl. IV. 25. v. Meding, III. S, G58 und 59. W. B.d. Kgr. Bayern, IV. 24 und v. Wölcltern, Abth. 4. S. 54 und 55.

Taescli. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1728 für JosephJoachim Taesch, Land-Miliz-Hauptmann in Tirol und für die Brüderdesselben: Johann Christoph Taesch, Auditor u. Christoph Anton T.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 468.

Taesser, Edle. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1731 fürJohann Georg Taesser, Doctor der Rechte, mit: Edler v.

Ifegerle v. Mühlfeld , S. 274.

Taettenbacli, Grafen, s. Tattenbach, Grafen.

Taeuber v. Tiemendorf. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1814 für Friedrich Taeuber, k. k. Hauptmann, mit: v. Tiemendorf. Der Stamm blühte fort u. in neuer Zeit standen in der lt. k. ArmeeCarl, Ignaz und Joseph Taeuber v. Tiemendorf.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 467 Milit.-Schematism. des Oesterr. Kaiserthums.

Taeubner, Ritter (unter einem blauen Schildeshaupte mit dreiin einer Reihe stehenden, goldenen Sternen in Roth auf einem grünenDreihügel zwei gegen einander gekehrte, weisse Tauben, von denenjede im Schnabel eine silberne Rose hält). Böhmischer Ritter- undAdelsstand. Diplom vom 11. April 1731 für Gottlob Ferdinand