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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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und vermachte sein Vermögen dem Grafen v. Stolberg-WernigerodeMit ihm scheint der Stamm ausgegangen zu sein.

N. Tr. A.-L. IV. S. 257.

Tabbert, Tabbert v. Stralilenberg (im Schilde ein Mann, welchereine Weintraube hält: Stammwappen, auch geviert mit das Stamm-wappen zeigendem Mittelschilde: 1 und 4 ein Strahl und 2 und 3eine Weintraube. Schwedischer Adelsstand. Diplom vom 31. Jan.1807 für Martin, Philipp, Johann und Peter Siegfried Tabbert, mitdem Zusätze: v. Strahlenberg. Dieselben stammten aus einer Vor-pommerschen Bürger-Familie.

Freih. v Ledebur, III. S. 1.

Tabor (in Blau die schräglinks liegende Stange eines Hirschge-weihes von einem schrägrechts in die Höhe gekehrten, rothen Pfeiledurchschossen). Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, welches zu An-fange des 18. Jahrhunderts von Sinapius noch unter dem schlesischenAdel aufgeführt wird.

Sinapius, I. S. 9G7. Siebmacher, I. 50: Die Tabor, Schlesisch. v. Meding, II. S. 594 u. 95.

Tadden, s. Thadden.

Tader, Tliader (in Both eine schwarze, die Krallen aufwärtsnach der Rechten gebogene, ausgebreitete Greifsklaue, welche untengolden ist). Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, welches sich in dieHäuser Gimmel, Alt-Raudten, Klieschau u. s. w. im Wohlausclienund Guhren und Wischütz im Glogauischen geschieden hatte. Das-selbe soll nach Sinapius zuerst Kiesemeuschel, welcher Stamm dasgleiche AVappen führt, geheissen haben, später aber nach den Tartaren,die man auch Tader nannte, nach der grossen, 1241 bei Liegnitz ge-schlagenen Schlacht, Tader genannt worden sein. Stephan Tader,Ritter, auf Gimmel u. Guhrau, lebte um 1397 und noch 1404, inwelchem Jahre er als Marschall des Herzogs Conrad III. zu Oelsgenannt wird. A 7 on seinen zwei Enkeln wurde der gleichnamigejüngere um 1508 Landesältester des Eürstenthums Glogau und derGrossvater unter Anderen Seyfrieds v. T. auf Guhren, Klieschau, Alt-Raudten u. s. w., bischöfl. Breslauischen Raths und des Preichaui-schen Haltes Hauptmanns, von dessen Kachkommen noch 1730 einerv. Thader zu Gurkau als der einzige Stammhalter unvermählt lebte.Mit ihm ist dann der Stamm erloschen.

Lucae Schlesische Merkwürdigkeiten, S. 1856. Sinapius, I. S. 967 und II. S. 1032. Gauhe,I. S. 2507 und 8. Zedier, 41. S. 1353. Freih. v. Ledebur, III. S. 1. Siebmacher, I. 67: DieTader, Schlesisch. v. Meding, I. S.-600.

Taenzl v. Trazberg, Taentzl v. Tratzberg, Freiherren (Schildgeviert: 1 und 4 von Schwarz und Gold der Länge nach getheiltmit zwei von einander gekehrten, doch gleich unter dem Kopfe durchein Band mit einander verbundenen Adlers- oder Pferdeköpfen mitHälsen, nach der abwechselnden Tinctur des Feldes, oder nach v.AVölckern mit zwei Pferdeköpfen, doch nicht natürlichen, sondernkünstlichen, nämlich die Springer im Schachspiele, u. 2 u. 3 in Schwarzein einwärts gekehrter, goldener, gelöwter Leopard). Im Kgr.Bayern anerkannter Freiherrnstand. Die Linie von Ober-Bechingen