— 118 —
de Coesfeld entsprossten zwei Söhne, die Freiherren: Gerard II. undGilbert Henri. Freiherr Gerard IL, geb. 1743, k.k. Geh. Rath, früherk. k. Gesandter am k. preuss. Hofe, später Präfect der Hofbibliothekiv. s. w., starb 1803 unvermählt; Freih. Gilbert Henri aber, verm.mit Charlotte Philippine, Tochter des Henri Antoine Gaspar T. Ser-claes und der Maria Petronilla Susanna de Colins, setzte den Stammdurch zwei Zwillingssöhne, die Freiherren Franz und Carl, fort.Freih. Franz, geb. 1785, verm. mit Rosalie Grf. Duc de Surville,gest. 1852, starb ein Jahr vor seiner Gemahlin, 1851, ohne Rach-kommen zu haben, Freih. Carl aber, gest. 1853, Landstand in Tirol,Krain und Görz, k. k. Kämmerer und Hauptmann in d. A., verm. mitJohanna Freiin v. Fahnenberg, hat den Stamm durch zwei Söhne,die Freiherren Egid, geb. 1817, k. k. Hauptmann in d. A. und Fried-rich, geb. 1820, ebenfalls k. k. Hauptmann in d. A., fortgepflanzt.
Megerle v. Mühlfdd, Erg.-I)d. S. IOC. — Geneal. faschenh. <1. freiheirl. Hiiuser, 1853, S. 466und 67, 1862, S. 799 und 800, 1864, S. 840 u. ff. — Kneschke, IV. S. 400 und 401.
Swoboda. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1769 für MartinMacari Swoboda, k. k. Stückhauptmann.
Megerle v. Miihlfeld, Erg.-Bd. S. 4.66.
Swoboda v. Eisenfels. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1799 für Thomas Ignaz Swoboda, Bienen thaler Eisenhammerwerks-Inspector und Unternehmer der Franzensthaler Eisenhammerwerke,mit: v. Eisenfels.
Megerle v. Miihlfeld, Erg.-Bd. S. 466.
Swoboda v. Kaisertreu, Edle (in Blau ein vorwärtsgekehrter,gewappneter Mann, welcher in der Rechten eine Lanze hält und dieLinke auf die Hüfte gestützt hält). Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1785 für Wenzel Ignaz Swoboda, Ober-Amtmann zu Zbirow(Zwirow) in Böhmen, mit: Edler v. und zu Kaisertreu. Der Stammhatte fortgeblüht: ein k. preuss. Major Swoboda v. Kaisertreu war1833 Führer des 2. Aufgebots im Landwehr-Bataillon Posen.
Megerle v. Miihlfeld, Erg.-Bd. S. 466. — Freih. v. Ledebur, IT. S. 507.
Sybel (Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein rother, von dreiGranaten begleiteter Sparren und 2 u. 3 in Roth drei goldene, quer-fliessende Bäche, deren oberer von den beiden anderen von dreiSternen begleitet ist). Altes Adelsgeschlecht der Grafschaft Mark.Laurenz Sybel war 1570 Bentheim-Teklenburgischer Rath.
Fahne, II. S. 152. — Freih. v. Ledebur, II. S. 507.
Sybel (in Silber ein Querbalken mit fünf schwarz u. roth wech-selnden Pfählen, über demselben ein schwarzes Boss und unter dem-selben drei.rothe Rosen an einem Stiele auf grünem Berge). Adels-stand des Kgr. Preussen. Diplom von 1831 für Ferdinand PhilippSybel, k. preuss. Regier.-Rath zn Düsseldorf. Derselbe, später Geh.Regier.-Rath, war um 1853 Herr zu Isenburg unweit Mühlheim undzu Steinbüchel bei Opladen und ein Sohn, H. v. Sybel, wurde 1845o. Prof. d. Philosophie an der Universität Bonn.
Freih. v. Ledebur, II. S. 507 und III. S. 349.